Montag, 11. März 2013

[getestet] natürliche Haare färben - Sante Pflanzenhaarfarbe

Hallo ihr Lieben,
da ich in letzter Zeit weniger Lese, als in den Anfangszeiten des Blogs, möchte ich eine neue Kategorie einführen: in 'getestet' werde ich euch meine Lieblings-(Beauty)Produkte vorstellen, aber bestimmt auch über den ein oder anderen Fehlkauf berichten. Anfangen möchte ich mit einem Produkt, was mir in kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen ist:


Sante Pflanzenhaarfarbe

Seit knapp eineinhalb Jahren färbe ich meine Haare inzwischen auf natürliche Weise, anfangs mit reinem Henna, was mir jedoch zu hell war. Nach einigem Durchprobieren blieb ich dann bei Sante, unter anderem weil es im Drogeriemarkt erhältlich ist und ich es nicht im Internet bestellen muss.


Warum habe ich begonnen, Pflanzenhaarfarbe zu nutzen?

Es schädigt die Haare weniger als chemische Mittel und ist auch besser für die Umwelt (ich fange in letzter Zeit an mehr auf sowas zu achten). Außerdem ist es nicht so aggressiv, ich habe extrem trockene Kopfhaut, kann mir aber so trotzdem schmerzfrei die Haare färben. Der Preis ist mit knappen 5€ durchaus vertretbar. Trotz der relativ kleinen Farbpalette sollte aber für jeden etwas dabei sein, da man die Farben alle untereinander beliebig mischen kann (mache ich ja auch, siehe Bild). Das schlagenste Argument für mich ist aber die Haltbarkeit. Die Farbe wäscht sich kein bisschen aus, sodass ich nur wegen des Ansatzes alle 2 Monate färben muss. Außerdem passt sich die Farbe dem natürlichen Ton an und wirkt so nie zu hell oder zu dunkel. Sogar Strähnchen bleiben erhalten.

Was stört mich an dieser Haarfarbe?

Wenn alles so toll wäre, wie oben beschrieben, würden sich wahrscheinlich alle Frauen auf diese Farbe stürtzen, aber einen Haken gibt es: die Einwirkzeit. Da diese Haarfarbe keinerlei Chemikalien enthält, braucht sie auch länger zum Einwirken. Wer intensive Farben anstatt einer leichten 'Tönung' haben will, muss locker 2 Stunden Einwirkzeit einrechnen. (ich mache mir in der Zeit immer die Nägel, räume auf, putze, etc.) Viele lassen sich davon abschrecken, aber ich finde immer wieder, dass es sich lohnt. Außerdem habe ich mit dieser Haarfarbe schon die ein oder andere Sauerei im Bad angestellt, weil sie doch etwas anders ist, als die chemischen. Am Besten geht es wahrscheinlich, wenn man sich bei längeren Haaren Hilfe von einer Freundin, der Mutter, etc. zum auftragen holt. (ich habs bisher immer alleine geschafft) Die Haare müssen richtig schön dick mit der Farbe eingeschmiert werden und die Farbe klackst gerne schonmal auf den Boden. Solange aber kein Teppich oder raue Kunststoffoberflächen in der Nähe sind, ist das kein Problem, dann wird auch nichts mit eingefärbt. Nur auf die Hände sollte man aufpassen, da dort die Farbe sofort einzieht (auf der restlichen Haut geht es komischerweise sehr gut wieder ab).

Ein paar Bilder:

Das Pulver ist grünlich, es enthält Anteile von Henna
Am schönsten wird die Farbe, wenn man sie mit heißem schwarzen Tee anrührt
So sehen meine Haare danach aus, die Farbe verdunkelt sich die ersten Tage noch und bleibt dann so

So, ich hoffe, die grüne Pampe hat euch nicht abgeschreckt, es riecht sehr angenehm und das Farbergebnis (was bei mir in echt noch etwas rötlicher ist) kann sich wirklich sehen lassen. Ich liebe diese Haarfarbe!
Hat einer von euch die Farbe schonmal getestet? Eure Meinung interessiert mich!

Liebe Grüße,
Caro

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen