Mittwoch, 20. März 2013

Neu eingezogen

Endlich, endlich konnte ich mir das lang ersehnte Wo die Nacht beginnt von Deborah Harkness kaufen, dafür hatte ich mir extra einen Gutschein aufgehoben, den ich dann prompt in Paderborn vergessen habe, als es im Februar Richtung Heimat ging. So war das erste, was ich diese Woche gemacht habe, ein kleiner Ausflug in die Buchhandlung. Dabei habe ich folgende Schätze erstanden:




Wo die Nacht beginnt erwarte ich nun schon seit 1 1/2 Jahren sehnlich, nachdem ich Die Seelen der Nacht beendet hatte, wusste ich gar nicht, wie ich das lange warten überstehen soll. Desto größer ist jetzt meine Freude, es endlich zu haben. Bei dieser Reihe finde ich die Cover wunderschön, echte Schmuckstücke im Regal. Außerdem sind die Titel, im Vergleich zu anderen Vampir-/ Urbanfantasyromanen, nicht so klischeehaft, was sehr angenehm ist. Wenn ich mit Panem fertig bin, ist also dieser Wälzer dran. Ich freue mich schon drauf!




Das Orchideenhaus von Lucinda Riley steht schon auf meiner Wunschliste, seit ich es zum ersten mal in der Buchhandlung gesehen habe. Jetzt habe ich es endlich und ich denke, es wird sich als gute Lektüre für sonnige Nachmittage erweisen.

Mit Die Teerose von Jennifer Donnelly liebäugel ich schon, seit ich Die Winterrose beendet habe. Ja, mir ist es (mal wieder) passiert, dass ich, ohne es zu wissen, zu einem Folgeband einer Reihe gegriffen habe. Nun bin ich gespannt, wie Fiona zu ihrem Teeunternehmen gekommen ist. Positiv an dieser Reihe ist mir übrigens aufgefallen, dass die Titel eins zu eins aus dem Englischen übersetzt worden sind. Warum nicht immer so? Das würde oft peinlich-kitschige Titel vermeiden.

Montag, 18. März 2013

[Dies und das] Eine kleine Überraschung

Hallo ihr Lieben,
seid gestern bin ich nun wieder in Paderborn um meine Hausarbeiten zu schreibene (oder zumindest eine von den beiden). Als ich meine Zimmer betrat und ein großes Päckchen auf meiner Heizung entdeckte, war der Schreck zunächst groß: Welches Wanderbuch hatte ich vergessen? Und wie lange liegt es wohl schon dort? Als ich das geheimnisvolle Päckchen dann aber öffnete, war die Überraschung groß: Es kam vom Städel Museum in Frankfurt und beinhaltete den Katalog zur Austellung 'Schwarze Romantik', die ich im Dezember mit einem meiner Kurse besucht habe. Ich hatte schon ganz vergessen, dass ich an einer Umfrage, die ein Gewinnspiel beinhaltete, teilgenommen habe. Und gewonnen habe ich eben diesen Katalog, über den ich mich sehr gefreut habe. So kann ich mir meine Lieblingswerke nochmal ansehen und sogar etwas dazu lesen, denn zu jedem Themengebiet gibt es einen Essay und Erklärungen zu den Gemälden.


Vom Druck meines Lieblingswerkes allerdings war ich dann doch enttäuscht. In der Druckversion von Viktor Müllers 'Hero und Leander' ist das Wasser eine einzige schwarze Fläche und das Rot von Heros Gewand kommt nicht mal annähernd an das Original ran.
Diese Version gibt immerhin einen Eindruck von dem Gemälde, auch wenn die Details nicht gut rauskommen:

         
Viktor Müller: Hero und Leander
Trotzdem freue ich mich riesig über diesen Katalog und werde wohl einige Stunden damit verbringen, mehr über die Thematik zu erfahren. In der Führung wurde nämlich nur ein Bruchteil der Ausstellung angesprochen. An dieser Stelle also ein großes Dankeschön an das Städel Museum für diese schöne Überraschung!


Sonntag, 17. März 2013

[Meine Meinung] Die Königin der Weißen Rose von Philippa Gregory

Hallo ihr Lieben,
heute gibt es eine etwas andere Art der Rezension, ein kleines Frage-Antwort Spiel mit mir selbst. Diese Art der Buchbesprechung werde ich ab jetzt nutzen, wenn ich mal nicht genug Zeit habe, eine komplette Rezension zu schreiben, aber trotzdem etwas über das Buch loswerden möchte. Außerdem bietet es sich für Serien sehr gut an.

Klappentext: England, 1464: Die Adelshäuser York und Lancaster kämpfen erbittert um den Thron. Als König Edward, der Erbe der Weißen Rose, der schönen jungen Witwe Elizabeth Woodville begegnet, ist es um beide geschehen. Doch Elizabeth weigert sich, Edwards Mätresse zu werden. Da heiratet der König sie entgegen allen Standesschranken ein ungeheurer Skandal! Und keine Frau im Königreich hatte je so viele Feinde wie die neue Königin. Neid, Missgunst und Intrigen bringen Elizabeth und ihre Familie in große Gefahr

Titel: Die Königin der Weißen Rose
Originaltitel: The White Queen
Autor: Philippa Gregory
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3-499-25484-0
Preis: 9,99€
Seiten: 555



Zunächst einmal: Wie bin ich an dieses Buch gekommen?

Schon länger wollte ich etwas von Philippa Gregory lesen, weil alle immer so von ihr schwärmen. Also habe ich bei diesem Buch zugegriffen, als ich es bei den Mängelexemplaren entdeckte.


Wurden meine Erwartungen erfüllt?

Nach dem vielen Lob was ich über die Autorin gehört hatte, waren meine Erwartungen natürlich ziemlich hoch und wurden auch leider enttäuscht. Es war zwar gut aufgebaut und die Handlung an sich war auch spannend, aber der Erzählstil hat leider viel kaputt gemacht. Durch den Ich-Erzähler fühlte ich mich von den meisten Charakteren abgeschottet und auch zur Gefühlswelt von Elizabeth Woodville, der Hauptfigur und Erzählerin, hatte ich leider kaum Zugang. So haben sich die ersten 300 Seiten ziemlich gezogen. Zum Schluß hin wurde es aber spannender, da musste ich richtig mitfiebern, auch wenn ich schon wusste, wie es ausgeht (oder besser gesagt: ich kannte die Geschichte der historischen Grundlage). Trotzdem ist mir nicht langweilig geworden, weil es so viele Figuren gibt, die ich vorher nicht kannte. Besonders gerne mochte ich Eslizabeths gleichnamie Tochter. Vielleicht wird der nächste Teil ja aus ihrer Sicht geschrieben.


Was hat mir besonders gut gefallen?

Die Verwebung von historischen Fakten und Volkssagen, so berief sich Elizabeths Familie auf die Abstammung von der Flussgöttin Melusine, die auch im Roman immer wieder auftaucht und den Frauen der Familie anscheinend magische Kräfte verleiht. Durch diese werden im Roman viele Ereignisse hervorgerufen und beeinflußt. Gregory schafft es, das magische mit dem historischen zu verbinden sodass sich ein schlüssiges Gesamtbild ergibt.
Außerdem finde ich den Stammbaum direkt am Anfang sehr hilfreich, da man bei den vielen Namen und Verbindungen doch schnell durcheinander kommt. So bekommt man einen schönen Überblick über alle, die wichtig waren, sind und mal sein werden.


Werde ich die weiteren Bände lesen?

Ich denke schon, da ich hoffe, dass der nächste Band genauso spannend weiter geht, wie der erste aufgehört hat. Auch wenn ich weiß, wie die Geschichte in der Realität weiter verlaufen ist bin ich doch neugierig, wie Gregory das weitere Leben ihrer Charaktere ausfüllt und die Vergangenheit wieder zum Leben erweckt.


Übersicht:

1. The White Queen (dt.: Die Königin der Weißen Rose)
2. The Red Queen (dt.: Der Thron der Roten Königin)
3. The Lady of the Rivers (dt.: Die Mutter der Königin)
4. The Kingmaker's Daughter



Das war's von meiner Seite. Habt ihr Erfahrungen mit der Autorin gemacht? Ich habe hier nämlich noch ein Buch von ihr stehen, was sich hoffentlich nicht so ziehen wird.

Bis dann,
Caro

Donnerstag, 14. März 2013

[Zwischenbericht] Die Tribute von Panem

Hallo ihr lieben,

da ich im Moment so von der Panem Trilogie gefesselt bin, kommt hier ein kleiner Zwischenbericht. Am Anfang war ich ja eher skeptisch was die Trilogie angeht, Dystopien sind eigentlich nicht so mein Ding. Diese hat mich aber positiv überrascht. Bis zur Auswahl der Tribute dachte ich nur 'naja, ist ja ganz nett', aber als es dann richtig los ging, also als sie dann auf dem Weg ins Capitol waren (ihr müsst hier mit den englischen Begriffen vorlieb nehmen, da ich die deutschen nicht kenne), war ich richtig gefesselt und konnte das Buch kaum weg legen. Definitiv eines der spannendsten Bücher der letzten Monate. Auch die Handlung fand ich sehr gut gestaltet. Katniss ist mir super sympathisch, ein toller Charakter. Peeta hingegen mag ich leider überhaupt nicht und ich weiß noch nicht einmal warum... Dafür finde ich Gale toll und hoffe, dass es zwischen ihm und Katniss noch was wird (verratet es mir nicht), allerdings glaube ich das irgendwie nicht.

Das sind meine ersten Eindrücke kurz zusammen gefasst, ausführlicher wird es im Gesamtbericht über die Trilogie. Habt ihr die Bücher schon gelesen? Und wenn ja, wie gefallen sie euch? (Bitte keine Spoiler!) Ich bin jetzt weiter lesen, mal sehen was Katniss und Peeta auf ihrer Tour erleben.

Bis dann,
Caro

Montag, 11. März 2013

[getestet] natürliche Haare färben - Sante Pflanzenhaarfarbe

Hallo ihr Lieben,
da ich in letzter Zeit weniger Lese, als in den Anfangszeiten des Blogs, möchte ich eine neue Kategorie einführen: in 'getestet' werde ich euch meine Lieblings-(Beauty)Produkte vorstellen, aber bestimmt auch über den ein oder anderen Fehlkauf berichten. Anfangen möchte ich mit einem Produkt, was mir in kurzer Zeit sehr ans Herz gewachsen ist:


Sante Pflanzenhaarfarbe

Seit knapp eineinhalb Jahren färbe ich meine Haare inzwischen auf natürliche Weise, anfangs mit reinem Henna, was mir jedoch zu hell war. Nach einigem Durchprobieren blieb ich dann bei Sante, unter anderem weil es im Drogeriemarkt erhältlich ist und ich es nicht im Internet bestellen muss.


Warum habe ich begonnen, Pflanzenhaarfarbe zu nutzen?

Es schädigt die Haare weniger als chemische Mittel und ist auch besser für die Umwelt (ich fange in letzter Zeit an mehr auf sowas zu achten). Außerdem ist es nicht so aggressiv, ich habe extrem trockene Kopfhaut, kann mir aber so trotzdem schmerzfrei die Haare färben. Der Preis ist mit knappen 5€ durchaus vertretbar. Trotz der relativ kleinen Farbpalette sollte aber für jeden etwas dabei sein, da man die Farben alle untereinander beliebig mischen kann (mache ich ja auch, siehe Bild). Das schlagenste Argument für mich ist aber die Haltbarkeit. Die Farbe wäscht sich kein bisschen aus, sodass ich nur wegen des Ansatzes alle 2 Monate färben muss. Außerdem passt sich die Farbe dem natürlichen Ton an und wirkt so nie zu hell oder zu dunkel. Sogar Strähnchen bleiben erhalten.

Was stört mich an dieser Haarfarbe?

Wenn alles so toll wäre, wie oben beschrieben, würden sich wahrscheinlich alle Frauen auf diese Farbe stürtzen, aber einen Haken gibt es: die Einwirkzeit. Da diese Haarfarbe keinerlei Chemikalien enthält, braucht sie auch länger zum Einwirken. Wer intensive Farben anstatt einer leichten 'Tönung' haben will, muss locker 2 Stunden Einwirkzeit einrechnen. (ich mache mir in der Zeit immer die Nägel, räume auf, putze, etc.) Viele lassen sich davon abschrecken, aber ich finde immer wieder, dass es sich lohnt. Außerdem habe ich mit dieser Haarfarbe schon die ein oder andere Sauerei im Bad angestellt, weil sie doch etwas anders ist, als die chemischen. Am Besten geht es wahrscheinlich, wenn man sich bei längeren Haaren Hilfe von einer Freundin, der Mutter, etc. zum auftragen holt. (ich habs bisher immer alleine geschafft) Die Haare müssen richtig schön dick mit der Farbe eingeschmiert werden und die Farbe klackst gerne schonmal auf den Boden. Solange aber kein Teppich oder raue Kunststoffoberflächen in der Nähe sind, ist das kein Problem, dann wird auch nichts mit eingefärbt. Nur auf die Hände sollte man aufpassen, da dort die Farbe sofort einzieht (auf der restlichen Haut geht es komischerweise sehr gut wieder ab).

Ein paar Bilder:

Das Pulver ist grünlich, es enthält Anteile von Henna
Am schönsten wird die Farbe, wenn man sie mit heißem schwarzen Tee anrührt
So sehen meine Haare danach aus, die Farbe verdunkelt sich die ersten Tage noch und bleibt dann so

So, ich hoffe, die grüne Pampe hat euch nicht abgeschreckt, es riecht sehr angenehm und das Farbergebnis (was bei mir in echt noch etwas rötlicher ist) kann sich wirklich sehen lassen. Ich liebe diese Haarfarbe!
Hat einer von euch die Farbe schonmal getestet? Eure Meinung interessiert mich!

Liebe Grüße,
Caro

Samstag, 9. März 2013

Neuzugänge

Hallo ihr Lieben,

lang lang ist's her seit dem letzten Neuzugänge-Post. Einige Bücher sind seitdem bei mir eingezogen, aber heute möchte ich euch nur die neusten davon zeigen.






The Other Boleyn Girl von Phillippa Gregory steht schon etwas länger als die anderen in meinem Regal, bisher bin ich aber noch nicht dazu gekommen, es zu lesen. Hab es irgendwann mal zu einem Klassiker dazubestellt, damit sich die Bestellung lohnt. Anne Boleyn ist eine meiner Lieblingsfiguren der Geschichte und ich hoffe mal, das Buch ist ein bisschen spannender als das letzte Gregory-Buch, was ich gelesen hab.

Crossroads von Jeanne C. Stein musste ich unbedingt kaufen, nachdem ich den vorigen Band durch hatte. Crossroads habe ich schon verschlungen und es hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es mir eher wie ein Bindeglied erscheint. Mal sehen, was der nächste Band in sich birgt.

The Hunger Games von Suzanne Collins hab ich mir nur bestellt, weil ich den ersten Band nächstes Semester für die Uni brauche (ich liebe Kulturwissenschaften). Habe mir dann aber gleich die ganze Reihe bestellt, weil ein guter Freund von mir mir so von der Serie vorgeschwärmt hat. Ich hoffe, ich werde nicht enttäuscht, ich weiß ja, das viele von euch ebenfalls begeisterte Panem-Fans sind.

Ich liebe Schuber <3

Das war erstmal alles, aber bald kommt sicherlich noch mehr dazu. Zum Beispiel kann ich es kaum erwarten, mir Wo die Nacht beginnt von Deborah Harkness zu kaufen, nur leider liegt mein Gutschein noch in Paderborn. Also muss ich leider noch eine Woche warten, bis es soweit ist.


Bis dahin,
Caro

Montag, 4. März 2013

Montagsfrage



Hast du dir schon überlegt, welche Bücher du im März lesen möchtest? Gibt es Neuerscheinungen, auf die du schon lange wartest?

Für diesen Monat habe ich mir einiges vorgenommen, aber ich glaube nicht, dass ich alles schaffen werde. Von meinen angefangenen Büchern sind inzwischen nur noch zwei übrig, aaber es sind noch einige andere dazu gekommen, die ich lesen möchte. Folgende habe ich mir für den März vorgenommen:

Jane Eyre von Charlotte Bronte
The Hunger Games Part 1 von Suzanne Collins
A Game of Thrones von George R.R. Martin
Wo die Nacht beginnt von Deborah Harkness

Ich denke nicht, dass ich alle schaffen werde, Jane Eyre wird wahrscheinlich wegen der Sprache etwas dauern, genauso wie A Game of Thrones, wo ich nur sehr langsam drin voran kommen. The Hunger Games muss ich allerdings lesen, weil ich es im April für eines meiner Englischseminare brauche (ich freue mich schon riesig drauf, wir gucken auch Harry Potter =D). Auf Wo die Nacht beginnt warte ich schon seit ich Die Seelen der Nacht beendet habe, deshalb werde ich es zumindest kaufen. Wenn es dann mit dem Lesen erst Apil wird, ist das auch nicht schlimm. 


Diese Aktion stammt von Paperthin. Mach doch auch mit!

Montag, 25. Februar 2013

[Meine Meinung]: 'Das Licht des Nordens' von Jennifer Donnelly

Ein Buch über die Liebe zu Wörtern

 

Die siebzehn-jährige Mattie liebt Wörter und Geschichten, jeden Tag sucht sie in ihrem Lexikon ein Wort des Tages aus. Sie steht kurz vor ihrem Highschool Abschluß und hat auch schon eine Zusage und ein Stipendium, um in New York zu studieren. Jedoch ist sie hin und hergerissen zwischen ihren Traum, Literatur zu studieren und dem Versprechen ihrer verstorbenen Mutter gegenüber, sich um ihre drei Schwestern und ihren Vater zu kümmern. Der Mord an einer junen Frau in dem Hotel, in dem sie während des Sommers arbeitet, öffnet ihr jedoch die Augen, was zu tun ist.

Nachdem ich 'Die Winterrose' von Jennifer Donnelly gelesen habe, war klar, dass ich auch 'Das Licht des Nordens' haben muss. Besonders reizvoll daran fand ich, dass es in sich abgeschlossen ist. Eine nette Abwechslun zwischen den ganzen Reihen, die sich in den Regalen tümmeln.

'Das Licht des Nordens' wird aus Mattie Gokeys Sicht geschildert, die mit ihrem Vater und ihren drei Schwestern auf einer kleinen Farm lebt. Später arbeitet sie in einem Hotel ein paar Meilen von ihrem Hof entfernt. Beide Zeiten werden abwechselnd geschildert und laufen später zu einem Erzählstran zusammen, was zuweilen etwas verwirrend ist. Es macht die Geschichte aber umso spannender, da man immer wissen möchte, was in der Zwischenzeit passiert ist und wie es zu verschiedenen Dingen kam (die ich nicht nennen kann, ohne zu spoilern). Anfangs hat sich das Buch etwas gezogen, weil fast ausschließlich das Farmleben beschrieben wird, aber später, wenn der Leser mit Mattie zusammen in ihrer Nachbarschaft rumkommt, wird es spannend, ganz besonders weil man immer mit ihr mitfiebern muss. Mattie möchte nach New York aufs College gehen, ihr Vater lässt sie aber nicht und sie bekommt auch sonst von niemandem finanzielle Unterstützung. Trotzdem gibt sie ihren Traum nie ganz auf. Die Situationen, in denen sie sich jedoch davon abwendet, waren ganz schön nervenaufreibend für mich, ich bin grundsätzlich dafür sich selbst zu verwirklichen. Deshalb hätte ich Mattie zwischendurch am liebsten mal den Kopf gewaschen, auch wenn ich ihre Beweggründe nicht zu gehen durchaus nachvollziehen kann. Schließlich ist sie die Älteste von vier Mädchen, die ohne Mutter zurecht kommen müssen. Ihr Zwiespalt ist super darestellt und lässt einen mit ihr mit bangen.
Gut gefallen hat mir auch, dass den Charakteren immer wieder etwas unerwartetes zustößt, womit sie dann zusehen müssen, wie ihr Leben weiter geht. Durch diese unerwarteten Ereignisse werden auch Matties Entscheidungen immer wieder beeinflußt.
Positiv aufgefallen ist mir auch, dass man trotz des Ich-Erzählers einen guten Zugang zu den anderen Charakteren hat. Sie erschienen mir  nicht fremd oder durch eine Glasscheibe von mir getrennt, wie ich es sonst oft von Ich-Erzählern kenne. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Weaver und Mrs. Wilcox. Weaver ist ein Afroamerikaner, der sich gegen seine Diskriminierung zur wehr setzt, dadurch aber oft in Schwierigkeiten gerät. Er und Mattie machen zusammen den Highschool Abschluß, denn er möchte in New York Jura studieren. Mrs. Wilcox ist die Lehrerin der beiden, die Mattie immer wieder unterstützt und in ihrem tun bestärkt. Außerdem versorgt sie Mattie mit Büchern. Sie setzt sich gegen die Unterdrückung der Frauen zur wehr und versucht, etwas zu ändern, was sie jedoch selbt immer wieder in Schwierigkeiten bringt.
Ein liebevolles Detail sind die Kapitelüberschriften, die meist aus einem (Fremd)wort bestehen und meist Matties Wort des Tages sind. Es hat mir sehr gefallen, wie das Wort des Tages in den verschiedensten Lebenslagen auftaucht und einebaut ist. Auch Matties und Weavers Wortgefechte darüber waren sehr amüsant.

Das Ende war zwar überraschend, aber äußerst befriedigend. 'Das Licht des Nordens' ist zwar nicht Donnellys bester Roman, aber trotzdem sehr lesenswert. Allerdings sollte man sich nicht zuviel Krimi erhoffen, wie es der Klappentext suggeriert. Zwar werden die Umstände des Todes hinterher aufgeklärt, jedoch ist es nicht das Hauptthema des Romans.



Das ist also die (längst überfällige) Rezi zu 'Das Licht des Nordens', Buch Nummer eins von meinem Stapel angefangener Bücher. Nummer zwei und drei sind auch schon beendet ('Die Königin der Weißen Rose' hab ich vor einer halben Stunde endgültig zugeklappt), wobei ich 'Chosen' gemeinsam mit der Fortsetzung 'Crossroads' diskutieren werde. Ihr dürft euch also darauf freuen, bald was über 'Die Königin der Weißen Rose' zu lesen.

Bis dahin,
Caro

Dienstag, 19. Februar 2013

Die Samtpfote lässt grüßen!

Hallo ihr lieben,
um die kleine Pause, die bis Ende der Woche hier entsteht zu überbrücken, gibt es heute ein paar neue Bilder von meiner Katze, in letzter Zeit sind mir ein paar ganz gute gelungen. Viel Spaß beim anschauen!

Passend zum Wetter ein Bild vom letzten Schnee


Spiel mit mir!

Mist, der Stuhl ist im Weg...

Ich fresse es trotzdem!

Wie ihr seht hatten wir beiden einen sehr lustigen Nachmittag mit Kamera und Spielzeug, als kleine Pause von dem Buch, was ich für meinen Grammatikkurs noch zusammenfassen muss. Mein Favorit ist ja das letzte. Welches mögt ihr am liebsten?

Liebe Grüße,
Caro



Freitag, 8. Februar 2013

[Meine Meinung]: 'Sehet die Sünder' von Liv Winterberg

Die Klausuren sind vorbei und hier kommt auch schon die erste, wenn auch relativ kurze, Rezension, die schon längst überfällig ist:

Bretagne, 1440. Grausame Dinge geschehen in dem kleinen Dorf Saint Mourelles. Menschen verschwinden und werden ermordet im Wald aufgefunden. Misstrauen und Angst machen sich breit und stellen die sonst so harmonische Dorfgemeinschaft auf eine harte Probe. Catheline, die Haushälterin des Dorfpfarrers, und der junge Bauer Mathis beschließen, den entsetzlichen Vorfällen auf den Grund zu gehen. Denn es gibt Spuren, und die führen zum nahegelegenen Schloss. Niemand ahnt, dass sich auch der Bischof von Nantes mit einer geheimen Untersuchung der Vorgänge einschaltet. [Quelle: dtv.de]








 Liv Winterberg's Roman 'Sehet die Sünder' liest sich flüssig in einem Rutsch weg (wenn man denn die Zeit dazu hat). Zunächst wird der Leser mit ins Dorfleben genommen und lernt seine Bewohner kennen. Am Anfang waren die vielen Namen zwar verwirrend, aber dank einer Liste der Personen war nach wenigen Seiten klar, wer mit welchem Namen gemeint war und wer zu wem gehört. Allerdings geht alles sehr langsam voran und zunächst wird gar nicht richtig nach dem Mörder gesucht. Zwar wurde es nie langweilig, aber ein bisschen mehr Tempo wäre spannender gewesen.
Die Beweggründe und Gefühle der Charaktere werden glaubwürdig und nachvollziehbar dargestellt. Am liebsten mag ich Catheline, wahrscheinlich, weil sie als Hauptfigur am besten rausgearbeitet ist. Zwar wird die Geschichte aus insgesamt sechs Perspektiven (glaube ich) geschildert, einige Charaktere wie die Baronin oder Julien bleiben aber leider sehr oberflächlich. Da hätte ich mir mehr Tiefgang gewünscht.
Die Perspektivwechsel erhöhen die Spannung der Handlung außerdem noch zusätzlich. So bekommt man von verschiedenen Stellen aus Hinweise darauf, wer der Täter sein könnte und wird zum miträtseln angeregt. Ich lag am Ende sogar fast richtig. Schade war aber, dass der Täter fast von anfang an auf der Hand lag. Ich habe immer noch gehofft, dass das Offensichtliche nur eine Ablenkung ist und noch eine Wendung ins Spiel kommt. So war mir das Ganze etwas zu gradlinig. Eine falsche Färte wäre schön gewesen.
Positiv zu erwähnen ist, dass keiner der Charaktere 'geschont' wurde, auch wenn es bei einige traurig war, dass sie gestorben sind. Jedoch verleiht es der Geschichte noch mehr Glaubwürdigkeit, weil der Mörder auch vor liebenswerten Figuren nicht halt macht.

Insgesamt ist 'Sehet die Sünder' ein lesenswerter Roman mit liebenswerten Charakteren und einer großartigen Handlung, die übrigens auf einer wahren Begebenheit beruht, bei dem ich mir jedoch mehr Tempo, Tiefgang und Verstrickungen gewünscht hätte. 

Abschließend möchte ich mich beim dtv-Verlag und lovelybooks ganz herzlich für das Leseexemplar bedanken und bei Liv Winterberg für die großartige Leserunde zu dem Buch. Es hat wirklich Spaß gemacht, mit anderen Lesern zu diskutieren und zu rätseln.

Mittwoch, 6. Februar 2013

Kampf dem SaB!

Viele von euch kämpfen mir ihrem SuB, zugegeben, den hab ich auch, aber viel mehr plagt mich im Moment mein SaB - mein Stapel angefangener Bücher. Zur Zeit enthält er fünf.
Jetzt, da endlich alle Klausuren rum sind und ich theoretisch Zeit habe (wenn man mal von den zwei Hausarbeiten und der Buchzusammenfassung absieht), habe ich mir vorgenommen, all meine angefangenen Bücher bis zum Ende der Semesterferien zu beenden, damit ich mich dann neuen widmen kann.



  1. Fifty Shades of Grey von E.L.James
  2. Das Licht des Nordens von Jeniffer Donelly
  3. A Game of Thrones von George R.R. Martin
  4. Die Königin der Weißen Rose von Phillippa Gregory
  5. Chosen von Jeanne C. Stein
Fifty Shades habe ich angefangen, weil ich nicht mehr abwarten konnte, bis ich die anderen Bücher beendet habe. Irgendwie hänge ich da im Moment, bin nicht so ganz in Laune, das weiter zu lesen. Das Licht des Nordens habe ich auch aus einer Laune heraus einfach angefangen, bisher gefällt es mir aber sehr gut. Damit werde ich auch den Anfang machen. A Game of Thrones liegt schon viel zu lange angefangen bei mir rum. Ich fand es unglaublich spannden, aber ziemlich frustrierend, dass ich nur so langsam voran kam. Da noch drei weitere Teile der Reihe hier rum stehen, muss ich das auch unbedingt beenden. Die Königin der Weißen Rose konnte mich bisher noch nicht begeistern, obwohl ich schon über die Hälfte gelesen habe. Alle schwärmen so von Phillippa Gregory, aber bisher fand ich ihren Schreibstil noch nicht so toll - und ich hab noch ein Buch von ihr hier stehen. Chosen habe ich angefangen, um mich von der Königin der Weißen Rose abzulenken, aber irgendwie bin ich noch nicht so richtig reingekommen. Es liest sich jedoch recht fix.

Die fünf erscheinen mir machbar in zwei Monaten. Dazu kommen dann noch Jane Eyre für die 'Bücher die man gelesen haben muss -Challenge' und Wo die Nacht beginnt von Deborah Harkness, was Mitte März erscheint. Ich warte schon über ein Jahr darauf und hab mir meinen Büchergutschein extra dafür aufgehoben. Ich freu mich schon riesig drauf. Damit wäre ich bei sieben Büchern. So viel hab ich sonst mal pro Monat gelesen, sollte also durchaus machbar sein. Ich werde euch über meine Fortschritte auf dem Laufenden halten.

Montag, 4. Februar 2013

Montagsfrage: Rezensionen schreiben

Die heutige Montagsfrage finde ich besonders interessant und ich bekomme schon fast sowas wie ein schlechtes Gewissen, wenn ich mir überlege, mit wie viel Bedacht einige von euch ihre Rezensionen schreiben. Bei mir geschieht das ja meist in einem Rutsch ohen Notizen oder so...

Wie gehst du vor, wenn du eine Rezension schreibst? Fängst du sofort an, nachdem du das Buch beendet hast? Machst du Notizen oder markierst wichtige Stellen? Schreibst du besonders gerne zu einer bestimmten Tageszeit, hast du »Schreibrituale«?

Ich habe da gar keine feste Vorgehensweise. Während des Lesens überlege ich mir immer wieder, was mir gut gefällt und was gar nicht und gehe das auch immer wieder im Kopf durch (unter der Dusche oder so). Wenn ich dann fertig mit lesen bin, setzte ich mich irgendwann (ich hab da keinen bestimmten Abstand, den ich brauche) hin und fange an zu schreiben. Wenn ich während des Lesens ein schönes Zitat finde, lege ich mir einen Zettel in die Seite, um es später vielleicht zu benutzen. Wenn der erste Entwurf fertig ist, lasse ich ihn entweder liegen oder schaue direkt nochmal drüber und gucke, was noch rein muss, welche Formulierungen ich verbessern könnte und was ein Spoiler sein könnte. Eine bestimmte Tageszeit habe ich nicht, ich setzte mich hin wenn ich merke, dass ich gute Formulierungen im Kopf habe. Wenn es mal einen Tag gar nicht geht, warte ich einfach ein bisschen. Wie ihr seht habe ich also werder Rituale, noch ne bestimmte Tageszeit sondern schreibe einfach, wie es grad so kommt. Bisher bin ich ganz gut damit gefahren.

Dienstag, 29. Januar 2013

Montagsfrage

Huhu, ich melde mich kurz aus meinem Haufen von Lernzetteln zurück, um die Montagsfrage zu beantworten. Ab Montag ist dann auch wieder mehr Zeit für den Blog, bis dahin muss ich aber noch drei Klausuren hinter mich bringen. Also zur Montagsfrage:

Jeder von uns hat sie: Die Lieblingsbuchhandlung. Vielleicht ist sie nicht die schönste und auch nicht die größte. Aber du fühlst dich gut aufgehoben, erfährst immer wieder von neuen Geheimtipps oder genießt es besonders, mit den freundlichen Mitarbeiten zu schnacken. Oder du gehst lieber in die großen Ketten, in denen du dich anonym in Ruhe umsehen kannst und dich die endlose Auswahl immer wieder aufs Neue überwältigt? Wie auch immer – erzähl doch mal ein bisschen von deiner Lieblingsbuchhandlung!

Ich muss gestehen: ich habe keine Lieblingsbuchhandlung, jedoch gehe ich meistens zu Thalia. Früher gab es bei uns (in Iserlohn) auch mal eine Mayersche, wo ich sehr gerne hingegangen bin, aber die hat vor einiger Zeit zugemacht. In Paderborn gibt es auch nur Thalia und dann noch so eine andere Kette, bei der ich aber nicht gerne einkaufe (wie ihr seht weiß ich noch nicht mal wie sie heißt). In kleine Buchhandlungen gehe ich eher nicht so gerne, weil die meist eh nur das da haben, was auf den Bestsellerlisten steht. Außerdem sind die Verkäfer da immer so aufdringlich, das ist gar nicht mein Ding. Manchmal gehe ich einfach nur in die Buchhandlung um mich umzuschauen und zu gucken, was es neues gibt ,oder um mir die Wartezeit auf den Bus oder ähnliches angenehm zu verkürzen. Da kann ich nervige Verkäufer gar nicht gebrauchen.

Mittwoch, 9. Januar 2013

Elizabeth und Darcy - Geld oder Liebe?

Heute gibt es einen kleinen Beitrag über einen re-read eines meiner Lieblingsbücher, nämlich 'Pride and Prejudice', was ich für die Uni nochmal lesen musste. (Ach, wie schrecklich ;D) Da ich annehme, dass viele von euch das Buch (oder den Film) kennen, werde ich an dieser Stelle auf eine Zusammenfassung verzichten und gleich einsteigen.


Da es sich um einen re-read handelt, konnte ich mein Augenmerk während des Lesens auf besondere Themen legen. Das erste Mal, dass ich den Roman gelesen hab, liegt schon einige Jahre zurück und seitdem habe ich viele Stimmen über das Buch urteilen gehört (oder eher gelesen). Ein Urteil jedoch ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Der Vorwurf Elizabeth gegenüber, dass sie erst an Mr. Darcy interessiert ist, nachdem die von seinem Einkommen weiß. Auf diesen Punkt möchte ich im folgenden zu sprechen kommen.
Als Mr. Bingley in die Nachbarschaft der Bennets zieht, ist sein Jahreseinkommen sehr schnell bekannt und weckt insbesondere Mrs. Bennets interesse, schließlich möchte sie ihre Töchter gut verheiratet sehen. Mr. Darcy der ebenfalls der Gesellschaft beiwohnt, wird er sehr schnell als eingebildet und stolz abgestempelt, was mit seinem Einkommen von über 10 000 (wahrscheinlich Pfund?) im Jahr begründet wird. Auch sein Reichtum ist weithin bekannt. Trotzdem hegt Elizabeth eine starke Abneigung gegen ihn und lehnt sogar zu einem späteren Zeitpunkt seinen Heiratsantrag ab und zwar nicht nur aus Anstand, sondern aus wahren Gefühlen. Als sie später mit ihren Verwandten Pemberly besucht, stellt sie sich vor wie es wäre, Herrin dieses herrlichen Anwesens zu sein. Aber wer würde das nicht? Zumal sie zu zweifeln beginnt, ob Darcy wirklich so schrecklich ist, wie sie vorher angenommen hat. Außerdem muss in Betracht gezogen werden, dass eine Heirat damals noch einen ganz anderen Stellenwert als heute hatte. Eine Frau, die bis mitte, ende zwanzig nicht verheiratet war, galt als alte Jungfer. Das schönste Beispiel dafür ist Charlotte Lucas, Elizabeths Freundin, die aus der Not heraus den ungeliebten Pfarrer heiratet, um ihren Verwandten nicht weiter auf der Tasche zu liegen. Eine unverheiratete Frau kostete nicht nur ihre Eltern, sondern später auch ihre anderen Verwandten, die sie nach dem Tod der Eltern aufnahmen, Geld. Die einzigen Möglichkeiten für sich selbst aufzukommen, beziehungsweise sich den Verwandten nützlich zu machen waren entweder eine Stelle als Gouvernante anzunehmen oder Tante zu sein, die die Kinder der Verwandten mit großzieht. Also versuchte man als Frau, bald einen Mann mit sicherem Einkommen zu finden. Zwar spottet Elizabeth immer wieder über die, die aus Vernunft heiraten, aber unüblich war es zu der Zeit sicherlich nicht.
Ich jedenfalls denke nicht, dass Elizabeth aus reiner Berechnung und Geldgier geheiratet hat. Schließlich wusste sie von Darcys Vermögen, als sie ihn ablehnte und spottete über Vernunftehen. Ich denke auch, dass sich im Verlauf der Geschichte herausstellt, dass sie ihn wirklich liebt. Also, ab jetzt versaut mir dieser unromantische Gedanke nicht mehr das Buch ;)

Zum Abschluß noch ein paar Kleinigkeiten:
  • Mr. Bennet ist ja ganz schön zynisch, ich musste ziemlich schmunzeln, als er seine eigenen Töchter als dumm und seine Frau als unterbelichtet bezeichnet hat. Natürlich ist es traurig, aber immerhin ist er in der Beziehung nicht so blind wie seine Frau, auch wenn er nichts gegen die 'Dummheit' seiner Töchter unternimmt.
  • Jane Austen war selbst Zeitlebens unverheiratet und war 'Tante' ihrer Neffen und Nichten.
  • Mir ist beim ersten Lesen nie aufgefallen, dass sich der Titel 'Stolz und Vorurteil' (neben allen anderen Charakteren) auf Darcy und Elizabeth anwenden lässt. Den Stolz hab ich immer Darcy und das Vorurteil Elizabeth zugeschrieben, aber beide 'fühlen' beides.
  •  Wusstet ihr, dass es ganz schön viele 'Fortsetzungen' von 'Stolz und Vorurteil', aber auch von anderen Austen Romanen gibt? Ich war überrascht, als ich heute einen Bruchteil der Titel gesehen hab, die es da gibt.
So, das war mal ein Beitrag der etwas anderen Art. Ich denke, ich werde sowas jetzt öfter machen, bringt mal ein bisschen Abwechslung zwischen die ganzen Rezensionen. Für's nächste Mal hab ich mir nämlich auch schon was überlegt.

Bis dahin,
Caro

Dienstag, 8. Januar 2013

Montagsfrage: Meine Leseziele für 2013

Viele gute Vorsätze stehen am Anfang des neuen Jahres und danach fragt auch Paperthin in der 'Montagsfrage', die ich hier gerne beantworten möchte:

Wir alle kennen das: Im neuen Jahr soll alles besser werden. Mehr lesen, weniger kaufen und überhaupt endlich wieder mehr Zeit zum Lesen finden! Was sind deine Leseziele im neuen Jahr? Wie viele Bücher möchtest du lesen? Oder hast du ganz andere Pläne: Ein neues Genre ausprobieren, eine Reihe endlich beenden? Nimmst du an Challenges teil oder lässt du das Lesejahr 2013 einfach auf dich zu kommen?

Lesetechnisch war das letze Jahr ein totaler Reinfall, ich habe kaum gelesen und den Blog ziemlich vernachlässigt. Deshalb nehme ich mir für das kommende Jahr vor, mindestens zwei Abende in der Woche zu lesen, anstatt den Fernseher einzuschalten und mindestens einen Beitrag pro Woche hier zu verfassen. Außerdem möchte ich meinen SuB etwas verkleinern. Ich hab noch so viele tolle ungelesene Bücher im Regal stehen. Die letzten Monate sind nur wenige dazu gekommen und ich hoffe, dass bleibt vorerst auch so.
Dann stehen die Chancen gut, dass sich mein SuB ein bisschen verkleinert. Ein Ziel, wie viele Bücher ich lesen möchte, setze ich mir allerdings nicht, dass würde mich zu sehr unter Druck setzen. Mit diesen Vorsätzen wird das Lesejahr 2013 hoffentlich erfolgreicher als das letzte. Schlimmer geht ja kaum noch.