Donnerstag, 24. November 2011

Weihnachtliches Spritzgebäck

Wie versprochen nehme ich euch heute mit auf einen kleinen Ausflug in meine "Küche". Gester morgen überkam mich die Lust auf Kekse. Meine Ma war schnell angerufen, um das Rezept zu erfragen und die nötigen Zutaten waren glücklicherweise noch vorrätig. Da ich keine Kekse aus 500 gr Mehl brauche, hab ich das Rezept kurzerhand auf ein Eigelb umgerechnet, ich werde euch beides angeben. Da ich keine Waage (und auch kein elektrisches Rührgerät) besitze, hab ich es dann auchnochmal in Tassen und Esslöffel umgerechnet.


250 gr Butter                                       83 gr Butter (8 EL)
250 gr Zucker                                      83 gr Zucker (½ Tasse + 2 EL)
2 Pk. Vanillezucker
3 Eigelb                                              1 Eigelb
500 gr Mehl                                        167 gr Mehl (2 Tassen)
~ ½ TL Backpulver                              etwas Backpulver
1 EL Milch                                          etwas Milch


Zunächst werden Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig geschlagen. Achtet unbedingt darauf, dass ihr echte Butter und keine Margarine nehmt, sonst werden die Plätzchen komisch und schmecken nicht. Dann kommt das Eigelb dazu.














Schließlich gebt ihr noch das Mehl, das Backpulver und die Milch dazu und verrührt es. Wenn ihr Ausstechkekse machen wollt, könnt ihr auch ein bisschen mehr Backpulver nehmen. Wenn das Mehl untergerührt ist, sieht das ganze noch etwas krümelig aus, wie auf dem linken Bild. Auch wenn ich ein Rührgerät zur Verfügung habe, knete ich den Teig lieber mit den Händen, bis er wie auf dem rechten Bild aussieht. Dann muss er erstmal in den Kühlschrank, um wieder aubzukühlen, bei einer großen Menge Teig können das auch 2-3 Stunden sein. Wenn er hart ist - und damit meine ich so hart, dass er sich kaum schneiden lässt - kann er verarbeitet werden. Wenn er zu warm wird, fängt er an zu bröseln fällt auseinander, das ist ziemlich nervig.

Wenn der Teig also schön hart ist, könnt ihr ihn in jede beliebige Form bringen: durch den Fleischwolf drehen, ausstechen oder kleine, mit Marmelade gefüllte Kügelchen formen. Ich habe mich fürs ausstechen entschieden:


Bestreut eure Arbeitsplatte und die Teigrolle mit Mehl, da der Teig sonst einfach daran kleben bleibt. Ansonsten lässt er sich aber gut verarbeiten. Die rohen Kekse auf ein Backblech legen und bei Umluft 150° einige Minuten backen, bis sie goldbraun sind.


Ich habe meine danach noch mit Zuckerguß bepinselt. Aber sie schmecken auch mit Kuvertüre, Streuseln und ähnlichem sehr lecker.

Da steht genütlichen Winterabenden mit einem guten Buch und Keksen doch nichts mehr im Weg. Heute Abend geht es übrigens das erste Mal dieses Jahr zum Weihnachtsmarkt. Ich freu mich schon richtig darauf, auch wenn der Sonnenschein und die warmen Temperaturen das Weihnachts-Feeling nicht wirklich unterstützen.

Dienstag, 22. November 2011

Neu in meinem Regal

Heute wartete endlich das letzte Päckchen im Treppenhaus auf mich, welches ein netter Nachbar wohl für mich angenommen und dorthin gestellt hat =) Bei so vielen neuen Büchern kannich mich gar nicht entscheiden, was ich zuerst lesen soll...


"Die irische Meerjungfrau" von Carolin Römer

"Ein Brummen weckte ihn. Ein Diesel, der monoton vor sich hin nagelte. Er spürte Gewicht und Wärme der tuckernden Maschine. Vorsichtig öffnete er ein Auge. Ein orangefarbenes Auto. Mit grünen Scheinwerfern. Er öffnete beide Augen. Sofort hörte das Brummen auf. Es war kein Auto. Es war eine Katze."

Für Detective Seargent Fin O'Malley kommt es knüppeldick. Frau und Tochter lassen ihn sitzen und sein Chef schiebt ihn aufs Abstellgleis. Er soll in einem Nest an der nordwestlichen Küste Irlands einen Verdächtigen aufspüren, der schon zehn Jahre tot ist. Hier in Foley, zwischen redseligen Iren und schweigenden Lämmern, beißt Fin erstmal auf Granit. Besonders bei Charlotte Quinn, die Kirchenfresken repariert und in einem einsamen Leuchtturm wohnt.

Schon wieder bei BloggdeinBuch gewonnen =) Ich musste einfach teilnehmen, weil ich unbedingt mal nach Irland möchte. Und solange ich nicht da war, muss ich eben darüber lesen. Ich liebe übrigens den ersten Abschnitt des Klappentexts


"Wortschatz 698 neue Worte für alle Lebenslagen" von Sascha Lobo

'Der kleine Duden für die Zukunft'
Ein Buch voller noch unbekannter Worte, die Situationen, Gefühle und Aktivitäten der modernen Lebenswelt - von der Liebe über die Arbeit bis zur Politik - besser beschreiben, als das Vokabular, das wir bisher zur Verfügung hatten. Eintstanden aus der beliebten NEON-Kolumne "Wortschatz" - charmant und unterhaltsam ergänzt von Sascha Lobo


Das musste einfach mit =D


"Dark Love" von Lia Habel

"Wir sind Kinder eines neuen goldenen Zeitalters. Feuer und Eis haben die Welt verheert, doch uns gibt es immer noch. Unser Volk hat sich zum Überleben entschlossen."

Mein Name ist Nora Dearly und ich wurde dazu ausersehen, die Menschheit vor einer dunklen Bedrohung zu retten. Doch ich habe mich entschlossen, die Seite zu wechseln.

Eine nette Dame von Piper hat mir dieses Rezensionsexemplar zugeschickt. Die ersten Kapitel gefallen mir schon sehr gut.


"Die Königin der Raben" von Julie Watson

Erst wenn der Frühling wieder erblüht, darf Königstochter Maeve weiterleben, denn ein Fluch liegt auf ihr, seit sie es gewagt hat, ihres Vaters Schwert zu entwenden, um an die Macht zu gelangen. Drei Mal schon ist die schöne, rothaarige Tochter Eochaids von ihrem Vater wie ein Stück Vieh verheiratet worden, doch nun will die kriegerische Maeve ihr Schicksal als Spielball der Männer nicht länger ertragen und ist zurückgekommen, um ihre Freiheit und die ihres Volkes zu erkämpfen. Mit Hilfe ihres Geliebten, dem Druiden Ruan, tritt sie den Kampf gegen ihre Feinde an, aber wird sich die willensstarke Kriegerin zwischen Macht und Liebe entscheiden können? [Quelle: amazon.de]

Das musste beim letzten Thalia Besuch mit. Hatte es schon länger ins Auge gefasst =)


"Das Herz des Jägers - Der Kelch von Anavrin" von Lara Adrian

England, 1275: Die junge Lady Ariana of Clairmont ist auf der Suche nach ihrem entführten Bruder Kenrick. Als ihr Leben in Gefahr ist, rettet ihr der verwegene Braedon le Chasseur das Leben und bietet ihr seine Hilfe an. Doch Kenricks Verschwinden ist kein Zufall - der ehemalige Templer hat geheime Forschungen über einen mit vier magischen Steinen besetzten Kelch angestellt, der seinem Besitzer unvorstellbare Macht verleiht. Einst ist der Kelch in vier Teile zerbrochen, und die Bruchstücke sind verschollen. Hat Braedon etwas mit Kenricks Verschwinden zu tun? [Quelle: egmont-lyx.de]


Noch ein Rezensionsexemplar =) Vielleicht motiviert mich dieses Buch ja, den nächsten Teil der Midnight-Breed Reihe zu lesen.

Sonntag, 20. November 2011

3 Sätze über...

Unter "3 Sätze über..." werdet ihr hier ab sofort Kurrzreviews finden, größtenteils über Fortsetzungen, bestehend aus einer Inhaltsangabe und einer kurzen Stellungnahme. Den Anfang macht die "Night Huntress"-Reihe von Jeaniene Frost.

"Blutrote Küsse" von Jeaniene Frost


"Du kannst vor mir fliehen, aber ich werde dir folgen. Und ich finde dich..."
- Jeaniene Frost, Blutrote Küsse, S. 415


Autor: Jeaniene Frost
Originaltitel: Halfway to the Grave
Verlag: Blanvalet
Preis: 7,95€
ISBN: 978-3-442-26605-0
Seiten: 415

Cat ist Halbvampirin und hat von ihrer Mutter gelernt, alle Blutsauger zu hassen. Seit sie 16 ist, macht sie erfolgreich Jagd auf Vampire - mit Halbwissen aus Filmen und Büchern. Als sie eines Abends wieder ein Opfer in den Blick genommen hat, wendet sich das Blatt: der Vampir überfällt sie und nimmt sie mit in seine Höhle. Seine Forderung ist klar. Entweder Cat macht mit ihm gemeinsame Sache oder er tötet sie. Bones - der Vampir, der selbst Jagd auf Vampire macht - erweist sich als äußerst charmant und gar nicht so bösartig, wie Cat zunächst angenommen hat. Während sie gemeinsam auf die Jagd nach einem alten Widersacher von Bones machen, entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft. Oder ist da doch mehr?


Vom der ersten bis zur letzten Seite fesselnd und temporeich erzählt Frost ihre Geschichte um Cat und Bones, doch auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Schön ist, dass sich die Beziehung zwischen den beiden langsam entwickelt und sie nicht gleich nach drei Seiten miteinander im Bett landen. Beide sind gut durchdachte, glaubwürdige Figuren, die man schnell ins Herz schließen kann. Die Nebencharaktere bleiben aber leider etwas blass.
Insgesamt ein sehr lesenwertes Buch für alle Vampirfans.


"Kuss der Nacht" von Jeaniene Frost
  

Autor: Jeaniene Frost
Originaltitel: One Foot in the Grave
Verlag: Blanvalet
Preis: 8,95€
ISBN: 978-3-442-26605-0
Seiten: 368

Vier Jahre haben sich Cat und Bones nun nicht mehr gesehen. In dieser Zeit hat Cat für die Regierung Vampire gejagt und getötet. Dann geschieht ihr aber ein Fehler, der ihr zunächst nicht bewusst ist und plötzlich benötigt sie Bones' Hilfe.


Im Gegensatz zum Vorgänger kommt die Handlung in diesem Band leider etwas schleppend ins rollen. Aber es wird ein guter Einblick in Cats neues Leben gegeben und der Leser hat Zeit, ihr Team kennen zu lernen, jedoch erfährt man leider außer den Namen und ihrer Einstellung Cat gegenüber nicht viel über die einzelnen Mitglieder. Ingesamt war das Buch nicht so gut, wie der erste Teil, die Handlung nimmt teilweise merkwürdige Wendungen, dabei meine ich ganz besonders Cats Befreiung gegen Ende. 
Alles in Allem aber ein unterhaltsames Buch, welches aber nicht an seinen Vorgänger rankommt. Cat und Bones haben mir alleine einfach besser gefallen.

Samstag, 19. November 2011

Monatsrückblick Oktober

Ihr Lieben,
jetzt wo der November auch schon halb rum ist, folgt nun mein sehr verspäteter Monatsrückblick auf den Oktober. 

Beendet:
"Artemis Fowl" - Eoin Colfer
"Retribution" - Jeanne C. Stein

Gelesen:
"Blutrote Küsse" - Jeaniene Frost (415 Seiten)
"Kuss der Nacht" - Jeaniene Frost (368 Seiten)
"Teufelswerk" - Günter Krieger (263 Seiten)
"Die Seelen der Nacht" - Deborah Harkness (800 Seiten)

Gelesene Seiten: 1846

Angefangen:
"Solaris" - Stanislav Lem

SuB Zuwachs:
"A Game of Thrones" - George R.R. Martin
"AClash of Kings" - George R.R. Martin
"A Storm of Swords" - George R.R. Martin
"A Feast for Crows" - George R.R. Martin
"Teufelswerk" - Günter Krieger
"Kuss der Nacht" - Jeaniene Frost

SuB September: 26
                         + 6
                         - 4
SuB Oktober:    28


Buch des Monats:

Das zu wählen war wirklich nicht schwer. Das einzige Buch, welches mich wirklich umgehauen hat, war nämlich "Die Seelen der Nacht" von Deborah Harkness. Die anderen drei Bücher waren eher so lala.









Es war ja sehr ruhig hier in letzter Zeit, obwohl ich mir vorgenommen habe, wieder mehr zu lesen. Das habe ich auch, aber in "A Game of Thrones" komme ich nicht so schnell voran. Das liegt nicht daran, das es mir nicht gefällt, ganz im Gegenteil sogar, sondern ich brauche einfach unglaublich lange für eine Seite, weil sie so dicht bedruckt sind. Bisher gefällt es mir wirklich sehr und ich verschlinge es nahezu, komme aber nicht weiter dabei =D
Nächste Woche, wenn all meine Bücherpost da ist, berichte ich euch auch noch über meine Neuankömmlinge der letzten Zeit und weil meine Kamera endlich wieder aus der Reperatur zurück ist, lasse ich euch vielleicht auch noch an meinen Küchenexperimenten teilhaben.
Das Leben kehrt also langsam zurück und darüber bin ich wirklich froh!


Bis dann,
eure Caro

Samstag, 12. November 2011

Die Seelen der Nacht von Deborah Harkness

Autor: Deborah Harkness
Originaltitel: A Discvovery of Witches
Verlag: Blanvalet
Preis: 19,99€
ISBN: 978-3-7645-0391-8
Seiten: 800

Diana Bishop ist Historikerin und Wissenschaftlerin - und eine Hexe. Eine Wahrheit, die sie vehement zu verdrängen versucht. Eines Tages jedoch stolpert sie bei ihren Forschungen über eine verhexte Pergamentrolle und plötzlich wimmelt es in Oxford nur so von übernatürlichen Wesen. Auch der Vampir Matthew Claimont nähert sich Diana auf der Suche nach der alten, verschollen geglaubten Schrift, die die Entstehung von Hexen, Vampiren und Dämonen beschreiben soll. Doch auch andere, weitaus skrupellosere Mächte sind hinter dem Artefakt her, und somit auch hinter Diana. So macht Matthew es sich zur Aufgabe, Diana zu schützen. Bald jedoch geht es um viel mehr als die alte Schriftrolle und ein Krieg droht zu entfachen.

Mit "Die Seelen der Nacht" entführt Harkness den Leser in eine Welt voller übernatürlicher Wesen, vergangener Zeiten und einem Wettlauf um ein wertvolles Artefakt. Doch bevor es rasant wird, werden zunächst die Protagonisten Diana und Matthew miteinander bekanntgemacht und dem Leser vorgestellt sodass man problemlos in die Geschichte hineinrutscht. Sehr gut gefallen hat mir dabei die sehr detaillierte Beschreibung von Dianas Recherche in der Bibliothek und dem Wissen über Alchemie, welches sehr dezent in die Handlung eingeflochten ist. Aber auch die biologischen Aspekte aus Matthews Arbeit über Genetik und Wölfe ist gut veratbeitet. Es schafft eine Brücke zwischen Leser und Figur, ohne jedoch erschlagend zu wirken.

Dann wird es langsam spannend, Gefahr ist auf dem Vormarsch und Dianas magische Kräfte entfalten sich. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie es wohl mit der Geschichte weiter gehen wird und immer wieder kam die Befürchtung auf, dass Diana ihre enormen Kräfte plötzlich im Griff hat, die bösen auf einen Streich vernichtet und am Ende alles gut ist. In dieser Hinsicht jedoch hat Harkness mich sehr positiv überrascht. Denn obwohl sich ihre Kräfte entwickeltn und sich befreien erzielt Diana nur sehr kleine Erfolge und bereut schon fast ihre Unwissenheit über Hexerei. Sie entwickelt sich nicht zum Wunderkind und bleibt somit sympathisch und glaubhaft.

Ein weiterer Pluspunkt ist Matthews Entwicklung. Zwischendurch ist er mir mit seiner übermäßigen Vorsicht und seiner Bevormundung Diana gegenüber tierisch auf die Nerven gegangen. Er erinnerte mich schon an einen gewissen, sehr beliebten Vampir mit äußerst ausgeprägtem Beschützerinstinkt, den ich nicht leiden kann. Nachdem Diana aber Klartext mit ihm spricht, verändert sich sein Verhalten zum positiven.
Insgesamt haben sind die Charaktere in "Die Seelen der Nacht" sehr gut ausgearbeitet. Sie haben ihre Macken und Stärken und bleiben durchweg glaubwürdig. Es wird einiges über die Vergangenheit der einzelnen Vampire berichtet und mit historischen Zahlen und Personen untermalt. Immer wieder wird Diana sowie dem Leser vor Augen geführt, dass sie Uralt sind und während ihres Lebens nicht nur gutes getan haben und dass sie durchaus gefährlich sind.

Ein weiterer Punkt, den ich Ansprechen möchte, ist das Ende. Nach der Hälfte habe ich gedacht, dass es unmöglich ist, den Roman auf 400 Seiten zu einem würdigen Ende zu führen. Da bin ich noch davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelband handelt. Außerdem war mir nicht klar, wie die vielen Probleme logisch gelöst werden können. Mit der Umsetzung hat Harkness mich dann ein letztes Mal überrascht. Sie hat den Schlussstrich an der richtigen Stelle gesetzt und es so zu einem guten Abschluss gebracht, auch wenn es den Leser unglaublich auf die Folter spannt.
Ich freue mich schon sehr auf den Folgeband, der irgendwann Mitte nächsten Jahres erscheinen soll. Ich hoffe, es geht so großartig weiter, wie es begonnen hat.

Neben dem Inhalt gefällt mir auch die Aufmachung des Buches sehr. Das Cover ist wunderschön und ein wahrer Blickfand im Regal. Auch wenn es mit dem Inhalt nicht viel zu tun hat. Ich liebe dieses reiche grün und lila auf dem dunklen Grund. Dadurch bin ich überhaupt erst auf das Buch aufmerksam geworden.

UK Cover
US Cover

Insgesamt kann ich euch "Die Seelen der Nacht" nur ans Herz legen. Es hat mich lange kein Buch mehr so in seinen Bann gezogen. Wer Hexen und Vampire mag, wird wahre Freude daran haben.

Vielen, vielen Dank an Blanvalet für dieses großartige Buch!


Die Trilogie im Überblick:
1. A Discovery of Witches (Die Seelen der Nacht)
2. Shadow of Night (Sommer 2012)
3. ???

Der Film:
Auf ihrer Internetseite gab Harkness im August bekannt, dass "Die Seelen der Nacht" und seine Nachfolger möglicherweise verfilmt werden. Folgende Aussage findet sich auf der Website der Autorin: 'THE (POSSIBLE) MOVIE: Yes, it’s also official that Warner Brothers optioned A DISCOVERY OF WITCHES and its sequels in July.' 

Tja, einen Film brauche ich eigentlich nicht. Bei 800 Seiten in andertalb Stunden werden wohl einige Abstriche gemacht werden. Außer, die Filmemacher folgen dem Trend und teilen es in zwei Teile auf...

Samstag, 5. November 2011

Challenges

Bevor ich euch nun weiter mit aufgestauten Rezis bombadiere, kommt hier ein kurzer Bericht zu den Challenges, an denen ich in nächster Zeit teilnehmen werde.

Zunächst wäre da die Cover-Challenge von Lena von Dreamcatcher's Rezensionen, die schon morgen beginnt.


Regeln:
  • Für die Challenge müssen mindestens 10 Bücher gelesen werden
  • Rezensiere die Bücher
  • Führe eine Liste über die gelesenen Bücher
  • Die Challenge läuft vom 6.11.2011 - 6.03.2012 (dabei zählt das Datum der Rezension und nicht wann man die Bücher gelesen hat)
  • Es dürfen natürlich auch mehrere Bücher für eine Aufgabe gelesen werden
  • Die Bücher dürfen auch gleichzeitig für andere Challenges gelesen werden.
  • Die Reihenfolge, in der die Aufgaben erfüllt werden, ist egal
  • Die Challenge ist geschafft, wenn zu jeder Aufgabe mindestens ein Buch gelesen wurde
Die Aufgaben könnt ihr bei Dreamcatcher oder auf meiner Challenge-Seite nachlesen.


Dann ist da noch die Wälzer-Challenge von Alexandras Bücherwahninn. Die kommt mir gerade recht, denn es tümmeln sich inzwischen doch sehr viele dicke Bücher auf meinem SuB.



Wer darf mitmachen?
Jeder der die Möglichkeit hat die gelesenen Bücher auch online zu rezensieren, sei das in einem eigenen Blog, in einem Forum oder Community.
Ab wann gilt ein Buch als Wälzer?
Alle Bücher ab 510 Seiten. Darunter geht nicht und werden auch nicht gezählt. 
Was darf gelesen werden?
Alles, egal ob Drama, Liebesgesültze, Fantasy oder sonst wass, es ist alles erlaubt. Soll ja Spass machen :D 
Anmeldung:
Bis zum 31.12.11.
Dauer der Challenge:
Ein Jahr, und zwar vom 01.01.12 - 31.12.12
 
Die Wälzer Challenge beginnt ja leider erst nächstes Jahr, aber das hält mich nicht davon ab, trotzdem schonmal einen zu lesen. Endlich konnte ich mit "A Game of Thrones" von George R.R. Martin beginnen. Bisher bin ich noch nicht weit, aber ich hoffe, es ist so gut wie alle sagen.
 
Eure Caro

Freitag, 4. November 2011

Teufelswerk von Günter Krieger









Autor: Günter Krieger
Originaltitel: Teufelswerk
Verlag: Dryas
Preis: 13,50€
ISBN: 978-3-940855-31-2
Seiten: 263
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Der Tod einer jungen Frau versetzt die Bewohner der kleinen Ortschaft Merode in Aufruhe. Ein Verdächtiger ist jedoch schnell gefunden und wird in die Kerker der Burg gesperrt. Nur wenige Tage später geschieht jedoch ein weiterer Mord. Nun liegt es an Dorfherr Mathäus, den Täter des schrecklichen Verbrechens zu finden. Viel Zeit hat er nicht, denn die Herren von Merode wollen einen Schuldigen hängen sehen.

Der Mord in Merode versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken und lässt sie schwarze Galle versprühen. Als jedoch ein Verdächtiger gefasst ist, gehen alle wieder ihrem alltäglichen Leben nach. Immer wieder lässt Krieger dabei Details mit einfließen, die den damaligen Alltag ausmachten: es gibt Haferbrei statt Schnitzel und geschlafen wird auf Stroh. So wird die Atmosphäre des 14. Jahrhunderts eingefangen und versetzt den Leser dorthin zurück. Der Aberglaube, der nach dem zweiten Mord aufkommt, setzt dem ganzen noch ein i-Tüpfelchen auf. Auch die familiären Verhältnisse und die Lebensumstände der armen Bauern sind glaubhaft geschildert und bieten eine interessante Grundlage für eine Kriminalhandlung.
Diese kam aber leider etwas zu kurz. Die Ermittlungen gehen sehr schleppend voran, die Befragungen führen zu nichts und es gab nichtmals die kleinste Andeutung auf den Mörder. Das ist sehr schade, denn dieses kleine mittelalterliche Dorf bietet sicherlich guten Stoff für einen spannenden Krimi ohne technische Hilfsmittel. Der Mörder wurde zwar letztendlich überführt, aber das wurde in die letzten zehn Seiten gepackt. So hatte der Roman einige Längen, an anderen Stellen hätte ich mir dafür ein bisschen mehr gewünscht. Oft wird gesagt, das Mathäus nun jenes tut und im nächsten Satz ist er schon fertig damit. Nähere Beschreibungen wären da schön gewesen und ganz nebenbei hätten da auch vielleicht einige Indizien für die Lösung des Falls mit eingestreut werden können. Insgesamt hat mir ein guter Spannungsbogen gefehlt.
Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen und sind gut durchdacht. Mathäus, seine Freundin Jutta und sein bester Freund Heinrich haben alle Eigenschaften, die sie besonders machen. Besonders Heinrich ist mir ans Herz gewachsen. Aber obwohl die Geschichte größtenteils aus Mathäus' Sicht geschildert wird, weiß ich bis zum Schluss nicht, was ich von ihm halten soll. Er erschien mir sehr sprunghaft und zusätzliche Beschreibungen wären auch hier hilfreich gewesen.
Der Vormund des Burgherrn, Paulus, ist ein typischer Antagonist. Er legt Mathäus Steine in den Weg wo er nur kann, ist immerzu gehässig und würde den Dorfherrn wohl am liebsten loswerden. Jedoch bleibt er, wie die anderen Nebencharaktere auch, recht blass. Leider bekam ich während des Lesens keinerlei Gespür für die Figuren. Ihre Wut und ihr Hass über die Morde ließ sie einheitlich werden. Insgesamt bleibt eine gewisse Distanz zwischen Figuren und Leser.
Sehr gut gelungen ist der Prolog. Er ist spannend und macht Lust auf mehr, aber leider passt er nicht so recht zum Rest des Buches. Zwar schildert er einen Schlüsselmoment im Leben von Heinrich und Mathäus, hat aber keinen Bezug zu den Morden.

Insgesamt bietet "Teufelswerk" eine sehr schöne historische Kulisse mit sympathischen Charakteren, hat aber auch einige Längen, da es im Mordfall nicht weiter geht. Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen, hätte aber noch weiter ausgebaut werden sollen.

Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Dryas Verlag für die Bereitstellung dieses Buches!


Ihr Lieben,
endlich, endlich gibt es wieder eine Rezension von mir. Leider wollten sie mir in den letzten Wochen nicht von der Hand gehen. Die beiden anderen, die noch ausstehen gibt es dann hoffentlich auch in den nächsten Tagen.
Gelesen habe ich auch nicht viel in der letzten Woche. Als ich aus der Uni kam, wollte ich einfach nur noch ins Bett fallen. Bald habe ich mich hoffentlich an den neuen Tagesablauf gewöhnt und komme wieder mehr zum Lesen. Ich hab nämlich noch viele tolle Bücher, die darauf warten, gelesen zu werden.
Eure Caro