Dienstag, 9. August 2011

Rezension zu "Der Elbenstern" (orig.: "Smith of Wootton Major") von J.R.R. Tolkien



Der Sohn eines Schmieds entdeckt einen magischen Elbenstern. Durch ihn wird er zum Wanderer zwischen der Elben- und der Menschenwelt und lernt dabei nicht nur die Königin des Elblandes kennen ... Ein phantastisches Märchen, wunderbar und berührend! Gelesen von Joachim Höppner, der deutschen Stimme von Gandolf dem Zauberer aus 'Herr der Ringe'. [Quelle: amazon.de]

Dieses Hörbuch habe ich mit Johannes, dem Freizeitleiter der Kanufreizeit, während der Autofahrt gehört (er steht total auf Hörbücher im Auto =D). Wir mussten uns schnell eins vom Laptop einer Freundin rüber ziehen und da ist es "Der Elbenstern" von J.R.R.Tolkien geworden. Ein bisschen Action und gemetzel kann ja nie schaden, oder? Leider hatten wir mit dieser Einstellung eine völlig falsche Erwartung an die Geschichte, denn die ist eher ein Märchen, welches auch (oder gerade?) für Kinder geeignet ist. Vergeblich warteten wir also auf feindliche Krieger oder die Andeutung eines Krieges und mit ca. 78 Minuten Laufzeit war das Vergnügen auch schnell vorbei.

Die Handlung ist sehr vorhersehbar, wenn man zwischen den Zeilen hört und auch die Charaktere bergen keine großen Überraschungen. Meines Empfinden nach sind sie eher oberflächlich und gradlinig, was aber zum märchenhaften Charakter der Geschichte passt.
Durch Tolkiens wundervolle Sprache war ich aber trotzdem die ganze Zeit von der Geschichte gefesselt, obwohl sie einfachvor sich hin plätscherte. Die Beschreibungen und die Wortwahl habe ich wirklich genossen, obwohl man daran merkt, dass die Geschichte schon älter ist.

Insgesamt verdient das Hörbuch dennoch 3 Donuts, da die Geschichte zum Träumen einlädt und durch ihre Sprache verzaubert. Ein wunderbares Märchen, welches aber Erwartungen an Schlachten und Krieg a la "Herr der Ringe" nicht erfüllen kann.


Eure Caro

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