Dienstag, 30. August 2011

Teaser Tuesday

Hallo ihr Lieben,
wieder mal ist es Zeit für den Teaser Tuesday. Wie ich ja bereits gestern angekündigt habe, werde ich euch heute verraten, was es mit "Ein kleiner Einblick" auf sich hat. In letzter Zeit habe ich es ja kaum geschafft, das Kalenderbild zu aktualisieren. Deshalb habe ich mit überlegt, es einfach gegen den Teaser vom Teaser Tuesday auszutauschen. Und wenn ich das mal nicht schaffe, ist es auch nicht so schlimm.
Mein heutiger Teaser ist aus "Gottesfluch" von James Becker, welches ich im Moment lese.



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Ohne einen Blick zurück zu werfen rannte Bronson weiter. Er atmete angestrengt und wusste, dass er die Sache beenden musste, und zwar schleunigst. Er war zwar kein schlechter Läufer, aber die Hitze und die Luftfeuchtigkeit setzten ihm zu und ihm war klar, dass er nicht mehr lange durchhalten würde.
- James Becker, Gottesfluch, S. 76

Montag, 29. August 2011

Ich lese...

"Gottesfluch" (orig.: "The Moses Stone") von James Becker


Inhalt: In Marokko ersteht ein englisches Ehepaar eine Tafel mit uralten Schriftzeichen. Tags darauf sind die beiden tot, die Tafel ist verschwunden. Detective Chris Bronson wird aus England hinzugezogen. Der erste Anschein eines tragischen Unfalls verflüchtigt sich schlagartig, als auf Chris ein Anschlag verübt wird. Er weiß: Der Schlüssel zu dem Fall liegt in der verschwundenen Schrifttafel. Und um die zu finden, braucht er ausgerechnet die Hilfe seiner Exfrau, der Archäologin Angela Lewis.

Erster Eindruck: Nach viel Unterhaltungsliteratur, Steampunk und Fantasy ist es nun mal wieder Zeit für "den Thriller für zwischendurch". Schon seit Anfang des Jahres warte ich sehnsüchtig auf dieses Buch, weil mir der Vorgänger so gut gefallen hat. Es ist fast ein bisschen wie Dan Brown - nur nicht ganz so Hollywood-mäßig. Bisher, nach einem Viertel des Buches, finde ich es ganz gut. Dadurch, dass man als Leser viele Perspektiven kennenlernt, auch die der "Bösen", ist es nervenzerreißend mit zu verfolgen, welche Entscheidungen Bronson, Angela und die Familie der Verstorbenen treffen und ob sie sich dadurch eventuell unbewusst in Gefahr begeben. Wenn es weiterhin so spannend bleibt und noch ein bisschen mehr Action mit dazu kommt (ich denke da grade an die Verfolgungsjagd durch halb Europa aus "Unheilig"), wird das Buch meinen Erwartungen bestimmt gerecht werden.

Bisher gelesene Seiten: 111/415

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

So, das war's für heute erstmal von mir. Sicherlich haben einige von euch schon gesehen, dass ich das Kalenderbild gegen "Ein kleiner Einblick" ersetzt habe, aber dazu werde ich euch morgen mehr erzählen. Das mit dem Kalenderbild hat ja die letzten Wochen nicht so super funktioniert. Jetzt ist aber ersteinmal Schlafenszeit.

Gute Nacht euch allen,
eure Caro

Rezension zu "The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring" (dt.: "Der Herr der Ringe: Die Gefährten") von J.R.R. Tolkien

"Three rings for the Elven-kings under the sky, 
Seven for the Dwarf-lords in their halls of stone,
Nine for Mortal men doomed to die,
One for the Dark Lord on his dark throne
In the Land of Mordor where the Shadows lie.
One Ring to rule them all, One Ring to find them,
One Ring to bring them all and in the darkness bind them
In the Land of Mordor, where the Shadows lie."
- J.R.R. Tolkien, The Lord of the Rings



Autor: J.R.R. Tolkien
Originaltitel: /
Verlag: Harper Collins
Preis: £7,99 (7,80€ bei amazon.de)
ISBN: 978-0-261-10235-4


In a sleepy village in the Shire, a young hobbit is entrusted with an immense task. He must make a perilous journey across Middle-earth to the Cracks of Doom, there to destroy the Ruling Ring of Power - the only thing that prevents the Dark Lord's evil dominion.
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Lange konnte ich mich mit dem Herrn der Ringe nicht so richtig anfreunden. Als ich die Filme mit 13 das erste Mal gesehen habe, war ich verwirrt von den vielen Charakteren und habe irgendwann auch über die Handlung den Überblick verloren. Letzten Sommer musste ich mir dann (mehr oder weniger zwangsweise) die Filme nochmal ansehen und fand sie überraschenderweise ziemlich gut (was nicht heißt, dass ich die ganze Handlung überblickt habe...). Weil so viele Leute von Tolkien schwärmen, musste ich einfach selbst herausfinden, wie die Bücher sind. Jetzt kann ich mit schwärmen =D

Denn obwohl die Handlung zunächst erst langsam in Fahrt kommt und viel von der Vergangenheit erzählt wird, fand ich es zu keinem Zeitpunkt langweilig. Es ist immer auf irgendeine Weise spannend. Ab dem Beginn der Reise wird es dann richtig interessant, denn Frodo und seine Begleitern kommen immer wieder an merkwürdige Orte, wie zum Beispiel den Alten Wald (leider kenne ich die ganzen deutschen Namen nicht) und sie begegnen skurrilen Gestalten wie Tom Bombadil und seiner Frau. Sehr gerne mochte ich auch Lórien und seine Bewohner. An solchen Stellen musste ich immer wieder über die Fantasie und den Einfallsreichtum Tolkiens staunen. Er hat eine wirklich großartige und komplexe Welt geschaffen, in die er genauso großartige Charaktere gesetzt hat.

Durchweg haben mir die Figuren sehr gut gefallen, ob sie mir sympathisch sind oder nicht. Besonders interessant fand ich dabei, wie die verschiedenen Wesen aufeinander reagieren, zum Beispiel Mensch und Hobbit oder Zwerg und Elb. An den neun Gefährten hat mir die Verschiedenheit der Figuren sehr gefallen, denn mit ihren Gaben und Einstellungen ergänzen sie sich, es gibt aber auch genug Stoff für Reibungen und Streitereien, die für Spannung sorgen.

Ein wichtiges Kriterium, welches die Magie dieses Buches ausmacht, das auch nach Jahrzehnten die Menschen noch fesseln und begeistern kann, ist meiner Meinung nach Tolkiens Sprache. Zwar schreibt er sehr präzise und klar, aber seine Worte verfehlen ihre Wirkung nicht: Wenn ich die Elben singen höre und die goldene Pracht Lóriens vor meinem inneren Auge sehen kann, dann ist ein Buch so, wie es sein soll. Auch die Gedichte und Lieder haben dazu beigetragen und sie haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich mich beim Lesen ein bisschen mehr konzentrieren musste.


Von dem Herrn der Ringe gibt es ja eine Vielzahl von Ausgaben, deshalb werde ich euch ein bisschen von meiner erzählen, die mir optisch sehr gut gefällt. Auf dem Bild oben ist leider nicht alles zu sehen, denn um den Ring befinden sich noch Details in schwarzem Glanzpapier. Das Motiv entspricht dem auf dem Bild links und wurde von Tolkien selbst entworfen.

Die meisten deutschen Ausgaben haben mir nicht so gut gefallen. Die rechts abgebildete finde ich sehr schön. Sie nimmt Bezug auf das Buch und es sieht sogar fast so aus wie in meiner Fantasie. Ok sind auch die Ausgaben mit Motiven aus dem Film, aber Bilder aus den Verfilmungen blockieren irgendwie immer meine eigene Fantasie. Deshalb kaufe ich die nich so gerne.

Da bleibt mir also nur noch ein abschließendes Urteil zu fällen, was bei diesem Buch gar nicht schwer ist. Eine wundervolle, magische Ausdrucksweise, liebevoll gestaltete Figuren, eine komplexe Welt mit allerlei Überraschungen und eine durch und durch spannende Handlung verdienen einfach volle Punktzahl (am besten noch mit Sternchen)!


Diese Rezension habe ich ja nun schon ziemlich lange vor mir her geschoben, bereits seit Donnerstag bin ich mit dem Buch fertig. Aber seit Donnerstag ist auch viel passiert. Ich war mit meiner Familie unterwegs, habe Wohnungsanzeigen im Internet gewälzt und bin am Samstag ganz spontan nach Paderborn gefahren, um drei Wohnungen zu besichtigen. Eine ist es dann tatsächlich geworden. 14m² inklusive Singleküche plus Bad. Es ist ziemlich winzig, für den Anfang aber ok. Im Moment ist es nämlich echt schwierig, eine günstige, kleine Wohnung zu bekommen. Ein Pluspunkt ist aber auf jeden Fall ihre Lage. Sie liegt etwa in der Mitte von Uni, Bahnhof und Innenstadt, alles ist zu Fuß etwa 20 Minuten entfernt. 
Heute haben wir dann schon einige Dinge eingekauft und am Mittwoch fahren wir nochmal hin um den Mietvertrag zu unterschreiben, alles auszumessen und zu streichen. So bin ich im Moment gut beschäftigt und seit Donnerstag habe ich auch nur 73 Seiten gelesen und zwar alle gestern.
Puh, jetzt habe ich euch aber ganz schön zugetextet. Nachher erzähle ich euch aber nochmal, was ich grade lese.

Bis dann, 
eure Caro

Mittwoch, 24. August 2011

Neu in meinem Regal...

Hallo ihr Lieben,
bei mir sind gleich zwei neue Bücher, beides Rezensionsexemplare, eingetrudelt, über die ich mich wirklich gefreut habe.


"Jägermond" von Andrea Schach hat mich wirklich neugierig gemacht, weil mir etwas ähnliches bisher noch nicht unter gekommen ist. Angelesen habe ich es noch nicht, aber die Idee, das Land in Katzenform darzustellen, ist ziemlich süß. Da geht mir das Herz bei auf.
"Gottesfluch" möchte ich schon lange lesen und war auch öfter schon kurz davor, es auf englisch zu kaufen. Die Wartezeit von 2 Wochen war mir dann aber doch immer zu lang und so freue ich mich jetzt umso mehr über das Buch.


"Jägermond - Im Reich der Katzenkönigin" von Andrea Schacht

Bastet Merit, die Königin des Katzenreichs Trefélin, besucht unsere Welt, um von ihrer sterbenden Menschenfreundin Gesa Abschied zu nehmen. Doch bei dem Besuch kommt es zur Katastrophe. Bastet verliert ihr magisches Ankh und ist nicht nur in unserer Welt gefangen, sondern auch im Körper einer wehrlosen Hauskatze. Ihre einzige Chance ist der Ohrring, den sie einst Gesa schenkte und der über die gleichen Fähigkeiten verfügt wie das Ankh. Aber Gesa hat den Talisman ihrer Enkelin Feli hinterlassen – und es nicht mehr geschafft, die junge Frau auf ihr Erbe vorzubereiten.

Feli ahnt nicht, was auf sie zukommt. Bis drei ziemlich unerfahrene Kater in Menschengestalt auf der Suche nach ihrer Königin unvermittelt bei ihr auftauchen. Außerdem ist Finn, der Bruder von Felis bester Freundin, ebenfalls in die Sache verwickelt. Und obendrein ist er auch noch in sie verliebt! Als ob Feli nicht schon genug eigene Probleme hätte... [Quelle: amazon.de]


"Gottesfluch" [orig.: "The Moses Stone"] von James Becker

Ein antiker Code, ein dunkles Geheimnis und die tödliche Suche nach der Wahrheit...

In Marokko ersteht ein englisches Ehepaar eine Tafel mit uralten Schriftzeichen. Tags darauf sind die beiden tot, die Tafel ist verschwunden. Detective Chris Bronson wird aus England hinzugezogen. Der erste Anschein eines tragischen Unfalls verflüchtigt sich schlagartig, als auf Chris ein Anschlag verübt wird. Er weiß: Der Schlüssel zu dem Fall liegt in der verschwundenen Schrifttafel. Und um die zu finden, braucht er die Hilfe seiner Exfrau, der Archäologin Angela Lewis. [Quelle: amazon.de]

Vielen Dank an Blanvalet und Penhaligon für die Rezensionsexemplare!

Sonntag, 21. August 2011

Neu in meinem Regal & Ich lese...

Hallo ihr Lieben,
in den letzten Tagen hat mein Regal mal wieder Zuwachs bekommen, den ich auch gleich angefangen habe zu lesen. Hier seht ihr meine neuen Schätze:


Von dem "Herr der Ringe" Schuber habe ich euch ja bereits berichtet. Mit "The Fellowship of the Ring" habe ich auch schon begonnen und bisher gefällt es mir sehr gut, ich kann es kaum noch aus der Hand legen. ich mag Tolkiens Sprache sehr gerne und es ist einfach super spannend. Obwohl ich den ungefähren Verlauf der Geschichte und die kommenden Ereignisse schon kenne, ist es überhaupt nicht langweilig (wahrscheinlich, weil ich das meiste aus den Filmen schon wieder vergessen habe =D). Auf die Inhaltsangabe kann ich wohl verzichten, müsste ja den meisten von euch bekannt sein...

"Das Geheimnis der roten Villa" habe ich vor ein paar Monaten im Buchladen entdeckt und es hat mich neugierig gemacht und nicht mehr losgelassen. Letzte Woche habe ich es dann auf booklooker bestellt und bin mit dem Zustand des Buches wirklich sehr zufrieden. Es sieht aus wie frisch aus dem Laden.
Gestern Abend habe ich bereits das erste Kapitel gelesen. Das kleine Dorf, in dem die Geschichte spielt, ist wirklich sehr gut beschrieben, aber auf Charakteren gab es bisher nur einen sehr distanzierten Blick sodass ich noch keine richtige Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Ich hoffe, das ändert sich im Laufe des Buches noch.

Inhalt: Ende des 19. Jahrhunderts, ein kastilisches Dorf. Auf den Frauen der Familie Laguna liegt ein jahrhundertealter Fluch: Sie sind dazu verdammt, uneheliche Töchter zu gebären. Auch die schöne Clara vermag diesem Schicksal nicht zu entgehen. Als sie sich in einen feurigen Andalusier verliebt und schwanger wird, kauft er ihr die »rote Villa« - und verlässt sie. Hier, in diesem geheimnisumwobenen Haus, wird sich fortan das Schicksal der Laguna-Frauen, die doch alle so unterschiedlich sind, entscheiden. [Quelle: amazon.de]

Das sind meine neuen Schätze. Zumindest "Herr der Ringe" kann ich für die BUCHsalat Challenge nutzen, bei der ich wegen meiner Leseflaute im letzten Monat noch nicht wirklich weit bin. "Die Schnäppchenjägerin" habe ich seit dem Urlaub auch nicht mehr angerührt, obwohl es sich gut für die Challange eignen würde. Ich habe einfach zu viele bessere Bücher hier rumliegen. Vielleicht krieg ich nächste Woche noch einen Thriller von einer Freundin. Der würde sich auch noch gut machen...

Einen sonnigen Nachmittag euch allen, nutzt das schöne Wetter!
Eure Caro

Donnerstag, 18. August 2011

Rezension zu "Der verborgene Garten" (orig.: "The Forgotten Garden") von Kate Morton

"Es war dunkeln in der Ecke, aber das kleine Mädchen tat, was man ihm befohlen hatte, und blieb in seinem Versteck hocken. Die Dame hatte gesagt, sie müssten noch warten, es sei noch gefährlich, und sie müssten sich so still verhalten, wie Mäuse in der Speisekammer."
- Kate Morton, Der verborgene Garten

Als die Australierin Cassandra von ihrer Großmutter Nell ein Cottage an der Küste Cornwalls erbt, weis sie zunächst nichts damit anzufangen. Als sie jedoch mehr über die Vergangenheit ihrer Großmutter erfährt, beschließt sie doch nach Großbritannien zu reisen, um das Rätsel der Herkunft der verstorbenen Nell zu lösen. Dabei kommt sie einem lange gehüteten Geheimnis auf die Spur und ganz nebenbei schleicht sich auch das Glück zurück in ihr Leben.

Detailreich und wortgewand erzählt Morton die Geschichten der Frauen der Familie Mountrachet, mit ihren Vergangenheiten, Geheimnissen und Wünschen, deren Unsetzung sie teilweise rücksichtslos durchsetzen. Jede dieser Frauen hat ihren eigenen Schicksalsschlag erlebt und jede versucht auf ihre Weise damit unzugehen. Von Kapitel zu Kapitel springt der Erzähler zwischen den Figuren und spinnt so ein Netz, das sich erst ganz zum Schluss zusammenzieht und den Kern der Geschichte, das Geheimnis, preisgibt. Bis dahin jedoch bekommt der Leser, genauso wie Cassandra, immer wieder neue Informationen, die zum mitraten anregen und auch schonmal auf die falsche Spur führen können. So schafft Morton es, durchweg Spannung zu erzeugen und diese zum Ende hin zu steigern. Sehr gut gefallen hat mir auch die sich entwickelnde Liebe zwischen Cassandra und Christian, die glücklicherweise nicht in den Vordergrund gerückt ist, sondern sich im stillen entfaltet und für ein gelungenes Ende sorgt.

Auch die Figuren konnten mich überzeugen. Sie waren durchweg glaubhaft und gut durchdacht, was nicht heißt, das ich sie alle mochte. So war mir zum Beispiel Adelina, die strenge Mutter und Hausherrin, sofort unsympathisch, Cassandra und Nell jedoch mochte in von Anfang an. Es war spannend mitzuverfolgen, wie sich die Figuren und ihre Beziehungen entickeln und wie sie mit verschiedenen Situationen umgehen. Trotz der Vielzahl an Erzählperspektiven und Charakteren, knapp zwanzig, schätze ich mal, war es überhaupt nicht unübersichtlich.

Einen Punkt, den ich besonders herausheben möchte, sind die Märchen, die in die Handlung mit eingeflochten sind. Eliza Makepeace, auch eine Frauenfigur des Buches, war nämlich für ihre Märchen bekannt, die oft sehr düster waren. Die Märchen beschreiben einen Teil von Elizas Charakter und gleichzeitig deuten sie auch auf die Geheimnisse und Geschehnisse in der Familie Mountrachet hin. Das Märchenbuch ist auch der Anfangspunkt der Nachforschungen von Cassandra und Nell und beinhaltet auch die Lösung des Rätsels.

Auch sprachlich hat mir der Roman außerordentlich gut gefallen. Immer wieder bin ich über schöne Worte und Formulierungen gestolpert und habe mich am Detailreichtum der Erzählung erfreut, der die Figuren zum Leben erweckte und die Seiten dahinfliegen ließ, denn obwohl die Sätze doch recht lang und komplex sind, lässt sich das Buch sehr flüssig lesen.

"Der verborgene Garten" ist eine großartige Familiengeschichte, mit einem gut gehüteten Geheimnis, ein bisschen krimineller Energie und einer Prise Romantik, ohne dabei kitschig oder überladen zu sein. Das perfekte Buch für ein paar schöne Stunden im Gartenstuhl!


So, hier kommt nun schon die nächste Rezension. Bei dem tollen Gewitter draußen konnte ich mich einfach nicht von meinem Fensterplatz vor dem Computer fernhalten. So viele Blitze habe ich hier in Deutschland noch nie erlebt. Ach, ich liebe Gewitter!

Eure Caro

Rezension zu "Die Hütte" (orig.: "The Shack") von William Paul Young

Wer wäre nicht skeptisch, wenn jemand behauptet, er hätte ein ganzes Wochenende mit Gott verbracht, noch dazu in einer Hütte? - William P. Young, Die Hütte

Schon viele Jahre gibt sich Mack dem Schmerz und der Trauer hin, die er über den Tod seiner jüngsten Tochter Missy verspürt, die während eines Campingausflugs entführt wurde. Eines verschneiten Tages erhält er eine Einladung in die Hütte, in der alles geschah, ihr Absender ist Gott. Mack, der zunächst nicht weiß, ob er die Einladung ernst nehmen soll oder ob es sich dabei um einen schlechten Scherz handelt, lässt sich auf das Abenteuer ein, dass sein Leben verändern wird.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich diesem Buch, welches mit "Ein Wochenende mit Gott" unterschrieben ist, sehr skeptisch gegenüber getreten bin. Schon vor einigen Jahren bat meine Großmutter mir an, es zu lesen, jedoch habe ich dankend abgelehnt. Nachdem mir dieses Buch aber von mehreren Seiten immer wieder ans Herz gelegt wurde, habe ich es dann doch zur Hand genommen und wurde positiv überrascht, denn es war ganz und gar nicht das, was ich erwartet habe: der erhobene Zeigefinger, der einem seine Fehler vor Augen führt.

Das Kernthema des Buches ist Gottes Liebe zu den Menschen, insbesondere im Bezug auf die schrecklichen Dinge, die in der Welt geschehen. Durch Youngs sehr bildhafte Sprache und den lockeren, natürlichen Erzählstil wirken diese Themen, auf die er mögliche Antworten gibt weder zwanghaft noch aufdringlich, ganz im Gegenteil. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und erhält eine gewisse Grundspannung aufrecht, die es schwer macht, das Buch aus den Händen zu legen.

Mack, der Hauptcharakter, wirkte ebenfalls sehr natürlich und wie aus dem Leben gegriffen. Er ist ein gezeichneter Mann mit einer schweren Kindheit, der darüber hinaus auch noch einen schlimmen Schicksalsschlag, den Tod seiner Tochter, verkraften musste. Seine Zweifel und seine Skepsis sind greifbar auf den Seiten festgehalten und als Leser habe ich die ganze Zeit mitgefiebert, ob er sie hinter sich lassen kann. Im Laufe des geschilderten Wochenendes macht er einen Wandel durch und wird dadurch zu einem anderen Menschen, bleibt dabei aber glaubwürdig.
Dann ist da noch Gott, der als Jesus, Gott und der Heilige Geist ein drei Personen dargestellt wird. Vor dem Lesen war ich unsicher, ob es Young gelungen ist, Gott würdig in Worte zu fassen, aber auch hier wurden meine Erwartungen wieder übertroffen. Gott als dunkelhäutige, etwas beleibtere Frau mag zunächst seltsam erscheinen, aber es passt. "Papa", wie sie in der Geschichte genannt wird, ist mütterlich, gemütlich, aber trotzdem voller Energie und Leben, die viel Vertändnis und Geduld mit Mack und seinen Problemen hat.
Sarayu, der Heilige Geist, ist eine Asiatin, die nicht ganz erfassbar und immer etwas verschwommen scheint. Jesus, der Schreiner, ist einfach Jesus, der menschlichste der drei. Gemeinsam sorgen sie sich um Mack, gewinnen sein Vertrauen und nehmen ihm viel von dem Schmerz, dem Hass und der Trauer, die auf ihm lastet und machen einen anderen Menschen aus ihm.


Nach dem ganzen Lob habe ich jetzt aber auch noch einen Punkt, der mir nicht gefallen hat: das Ende. Mit den Umständen konnte ich mich unzwischen anfreunden, da es eine der wenigen logischen Möglichkeiten ist, Macks Situation aufzulösen, aber es ist sehr kurz. Ich hätte gerne ein paar Sätze mehr dazu gelesen, welche Bahnen Macks neues Leben an nimmt.

Insgesamt ist "Die Hütte" ein sehr schönes Buch über Glaube, Liebe und der Frage nach Gott. Trotz seiner Tiefe und der ernsten Themen ist das Buch locker geschrieben und drängt sich dem Leser nicht auf, regt aber trotzdem zum Nachdenken an. Deshalb vergebe ich vier Donuts!


Hier ist also die erste von den zwei versprochenen Rezensionen. Die zweite folgt dann später heute Abend oder morgen. Beendet habe ich "Der verborgene Garten" aber schon.

Eure Caro

Dienstag, 16. August 2011

Teaser Tuesday


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Mein Teaser: Ich bin wirklich froh, dass ich endlich mal wieder ein Buch gefunden habe, das mich wirklich begeistert und welches ich kaum aus den Händen legen kann.

Natürlich hatte Cassandra gewusst, dass die Busse rot und doppelstöckig waren, aber die vorbeirumpeln zu sehen, mit Hinweisschildern wie Kensington High Street und Piccadilly Circus über der Windschutzscheibe, war dennoch verblüffend. Sie fühlte sich in ein Bilderbuch aus ihrer Kindheit versetzt oder in einen der alten Filme, die sie gesehen hatte, in denen schwarze, käfernasige Taxen über Kopfsteinpflaster ruckelten, edwardianische Häuser an breiten Straßen Spalier standen und der Nordwind dünne Wolken über einen tiefhängenden Himmel schob.  - Kate Morton, "Der verborgene Garten"
Ach ja, ich finde dieses Buch einfach ganz wundervoll. Die vielen Geheimnisse, die nach und nach gelüftet werden, liebenswerte Charaktere und eine sehr schöne Sprache, durch die man in eine andere Welt taucht. Ich muss unbedingt wissen, wie es weiter geht, aber irgendwie möchte ich nicht, dass es bald schon zuende ist... Trotzdem wird es wohl spätestens Donnerstag die Rezension geben und auch "Die Hütte" ist so gut wie beendet.

Eine gute Nacht euch allen,
Caro

Sonntag, 14. August 2011

Fundstücke: J.R.R. Tolkien

Hallo ihr Lieben,
gestern ist mir beim Stöbern in der Buchhandlung folgendes Buch in den Blick gestochen:

"Geschichten aus dem gefährlichen Königreich" von J.R.R. Tolkien

Das Cover mit dem großen Drachen und den hervorgehobenen Goldverzierungen haben meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und beim Durchblättern ist es gleich auf meine Wunschliste gewandert. Die Bleistiftillustrationen von Alan Lee, der unter anderem auch den "Herrn der Ringe" illustriert hat, geben bereits einen Vorgeschmack auf die fantastischen Welten dieser Geschichtensammlung. Zwar habe ich selbst noch nicht viel Erfahrung mit Tolkiens Geschichten gemacht, aber dieses Buch verspricht eine Reise in ferne Welten und ist ein wahres Schmuckstück im Regal.


Passend dazu steht dieses Buch schon länger auf meinem Wunschzettel:

"Die Legende von Sigurd und Gudrún" von J.R.R. Tolkien

Dabei handelt es sich um Tolkiens eigene Version der nordischen Sage in Strophenform, die, zusammen mit einem Vorwort und Erklärungen in diesem Band abgedruckt sind, wenn ich mich recht erinnere ist die Legende sogar auf deutsch und englisch enthalten.
Bei diesem Buch hat mich der Titel aufmerksam werden lassen, da ich (nordische) Sagen sehr mag. Ich hoffe, dieses Buch irgendwann zu besitzen. 24,95€ sind allerdings ein stolzer Preis, den ich nicht einfach so für ein Buch zahle...




Und, wo wir grade schon mal bei Tolkien sind, erzähle ich euch auch gleich von meiner neusten amazon-Bestellung, die ich heute aufgegeben habe. Schon seit längerem möchte ich den "Herrn der Ringe" lesen, nachdem ich letzten Sommer alle drei Filme gesehen habe. Am liebsten wollte ich einen Schuber mit allen Bänden haben, aber den grünen, deutschen finde ich zugegebenermaßen ziemlich hässlich.
Nach kurzer Suche ist mir dann aber ein sehr schöner, englischer Schuber ins Auge gestochen, der nicht nur durch sein Aussehen, sondern auch durch den Preis besticht: Bei 16,95€ für drei Bücher kann man beim besten Willen nicht meckern (der ist reduziert). Nun warte ich also auf meine amazon-Bestellung und hoffe, dass der Rücken der Bücher nicht so schnell zerknickt, wie das bei englischen Büchern ja häufig der Fall ist.


So, ich hoffe jetzt einfach, dass die Bücher schnell ankommen und dass das Englisch nicht allzu viele komische Wörter oder Redewendungen enthält. Aber davon werde ich euch dann später nochmal erzählen. Jetzt habe ich noch eine Frage an euch: Wie ihr wisst, nehme ich ja an einer Science-Fiction-Challenge teil, allerdings weiß ich im Moment nicht, was ich als nächstes lesen soll. Natürlich könnte ich den Nachfolger von "Die Kuppel" lesen, aber mein Ziel ist es ja, so viel Neues wie möglich kennen zu lernen. Am liebsten hätte ich was mit Weltraum und Raumschiffen, aber nicht zu viel technischen Details. Kann mir da jemand was empfehlen?

Liebe Grüße,
eure Caro

Samstag, 13. August 2011

Ich lese...

Hallo ihr Lieben,
heute möchte ich euch gleich zwei Bücher vorstellen, die ich grade lese und die mir weitaus besser gefallen, als die davor.

"Der verborgene Garten" (orig.: "The forgotten Garden") von Kate Morton

Inhalt: Ein verwunschener Garten, eine adlige Familie, ein dunkles Geheimnis.
Als die junge Australierin Cassandra von ihrer Großmutter ein kleines Cottage an der Küste Cornwalls erbt, ahnt sie nichts von dem unheimvollen Versprechen, das zwei Freundinnen sich ein Jahrhundert zuvor an jenem Ort einlösten. Auf den Spuren der Vergangenheit entdeckt Cassandra ein Geheimnis, das seinen Anfang in den Gärten von Blackhurst Manor nahm und seit Generationen das Schicksal ihrer Familie bestimmt.



Erster Eindruck: Von Anfang an hat mich die Geschichte um Cassandra und die Vergangenheit ihrer Familie gefangen genommen und es fällt mir immer wieder schwer, das Buch aus den Händen zu legen. Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch meine Großmutter, die mir immer wieder davon vorgeschwärmt hat. Da hab ich es mir kurzerhand ausgeliehen und bin auch begeistert davon. Ich bin wirklich gespannt, wie es weiter geht und hoffe, dass es auch noch romantische Züge annehmen wird.

Bisher gelesene Seiten:  163/638
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"Die Hütte" (orig.: "The Shack") von William Paul Young

Inhalt: Vor Jahren ist Mackenzies jüngste Tochter verschwunden. Ihre letzten Spuren hat man in einer Schutzhütte im Wald gefunden - nicht weit vom Camping-Ort der Familie. Vier Jahre später, mitten in seiner tiefen Trauer, erhält Mack eine rätselhafte Einladung in diese Hütte. Ihr Absender ist Gott.

Trotz seiner Zweifel lässt Mack sich auf diese Einladung ein. Eine Reise ins Ungewisse beginnt. Was er dort findet, wird Macks Leben für immer verändern.



Erster Eindruck: Auch dieses Buch habe ich auf Empfehlungen hin gelesen, von vielen Seiten wurde mir von dem Buch vorgeschwärmt. Bisher gefällt es mir auch ganz gut, insbesondere der lockere Erzählstil, der an einen Märchenabend vor dem Kamin erinnert, hat es mir angetan. Dadurch fühlt man sich dem Geschehen und den Figuren noch ein bisschen näher. Ich bin wirklich gespannt, da ich noch nicht bei besagter Reise zu der Hütte angekommen bin.

Bisher gelesene Seiten: 77/301


So, jetzt seit ihr wieder auf dem neusten Stand, was meine aktuellen Bücher angeht. Nachher oder morgen möchte ich euch auch noch zwei Bücher vorstellen, in die ich mich wegen ihrer schönen Aufmachung verliebt habe, eins davon steht schon länger auf meiner Wunschliste.

Liebe Grüße,
eure Caro

Donnerstag, 11. August 2011

Kalenderwoche 32

Hallo ihr Lieben,
nach vielen Wochen des Regens schien heute ja endlich mal wieder die Sonne und es war relativ warm sodass ich einige schöne Stunden im Garten, in mein aktuelles Buch versunken, genießen konnte. Wundervoll!
Ich hoffe, ihr habt auch ein bisschen Sonne abbekommen und euch genauso darüber gefreut wie ich.


Nun lasse ich euch noch das dieswöchige Kalenderbild da.

Muckross House, County Kerry

Eure Caro

Rezension zu "Steamed" (dt.: "Steamed - 30°West, 100° Liebe") von Katie MacAlister

Autor: Katie MacAlister
Originaltitel: -
Verlag: Penguin Books
Preis: $7,99 (5,60 € bei amazon.de)
ISBN: 978-0-451-22931-1

Nach einem Unfall mit flüssigem Helium finden sich Jack Fletcher und seine Schwester Hallie auf einem Luftschiff wieder. Die Menschen um sie herum sind altmodisch gekleidet, alle Maschinen sind mit Dampf betrieben und das Land wird von einem Kaiser beherrscht - Jack und Hallie sind in eine Parallelwelt geraten, in der nichts so ist, wie sie es gewohnt sind. Während Hallie noch panisch reagiert, ist Jack sofort hin und weg von der hübschen, geheimnisvollen Capitänin Octavia Pye. Durch einige unglückliche Fügungen gerät Hallie in Gefahr und Jack und Octavia versuchen alles, um sie zu retten, geraten dabei jedoch selbst mehrmals in Lebensgefahr.

"Steamed" ist mein erster Steampunk-Roman und dementsprechen wusste ich nicht genau, was auf mich zukommen würde, als ich es kaufte. Die Welt, die Katie MacAlister erschaffen hat, gefällt mir wirklich gut. Alles läuft mit Dampfkraft, die Geschichte hat sich anders entwickelt als in unserer Welt und auch die gesellschaftlichen Normen sind anders.
Die Handlung allerdings hat mich nicht vom Hocker gehauen. Sie war sehr gradlinig und voraussehbar und kam nur langsam voran. Insgesamt fand ich die Geschichte sehr langatmig, die Spannung hat gefehlt und zum Schluss habe ich mich nur noch durchgequält, was ich wirklich schade fand.

Die Charaktere konnten mich auch nicht begeistern. Zwar waren die meisten durchweg sympathisch, aber dennoch sehr oberflächlich gestaltet, im Laufe des Buches haben sie sich kaum bis gar nicht verändert. Es sind Ansätze für gute Charaktere vorhanden, aber leider schlecht ausgearbeitet. Was mich zudem sehr gestört hat ist, das Sex eines der grundlegenden Themen des Buches ist. Während grade ein Plan zur Rettung von Hallie ausdiskutiert wird, schweifen die Charaktere plötzlich ab und reden von Sex. Auf einer geheimen Mission haben Octavia und Jack Sex und Jack und der Moghulenkönig, welcher Jack und Octavia gefangen hält, reden auch zunächst einmal über Frauen und Sex anstatt über die Bedingungen einer eventuellen Freilassung. Das hat die Handlung immer wieder extrem unterbrochen und in die Länge gezogen. Auch sonst waren viele Reaktionen der Charaktere unrealistisch und unglaubwürdig. Schade, denn die Welt bietet eine gute Grundlage für eine komplexe, interessante Handlung.

Ganz nett war die Innengestaltung des Buches. Unter jeder Kapitelüberschrift ist eine Fliegerbrille oder eine Kmpassrose abgebildet und wenn aus Octavias Sicht geschrieben wird, ist es wie ein Logbuch aufgemacht. Das Glossar im Anhang ist zwar ein nettes Beiwerk, aber überflüssig, da die darin enthaltenen Informationen aus der Geschichte klar und deutlich hervorgehen.
Die Cover, englisch, wie deutsch, passen beide zum Inhalt, die Frau auf dem Bild kann als Octavia durchgehen. Das deutsche Cover gefällt mir aber durch Farb- und Motivwahl besser.

Insgesamt erhält "Steamed" von mir 2,5 Donuts. Die Parallelwelt hat mir zwar gut gefallen, aber die Handlung sowie die Charaktere konnten mich nicht überzeugen, sodass ich mich zeitweise während des Lesens wirklich gelangweilt habe. Schade!


 Außerdem werde ich mit diesem Buch an der raVenport Science-Fiction Challenge teilnehmen, undzwar für den Planet Neptun:
♆  Neptun (Mehrweltengeschichten/Parallelwelten/Virtuelle Realitäten)
und an Splitterherz' BUCHsalat Challenge.
Eure Caro

Dienstag, 9. August 2011

Rezension zu "Der Elbenstern" (orig.: "Smith of Wootton Major") von J.R.R. Tolkien



Der Sohn eines Schmieds entdeckt einen magischen Elbenstern. Durch ihn wird er zum Wanderer zwischen der Elben- und der Menschenwelt und lernt dabei nicht nur die Königin des Elblandes kennen ... Ein phantastisches Märchen, wunderbar und berührend! Gelesen von Joachim Höppner, der deutschen Stimme von Gandolf dem Zauberer aus 'Herr der Ringe'. [Quelle: amazon.de]

Dieses Hörbuch habe ich mit Johannes, dem Freizeitleiter der Kanufreizeit, während der Autofahrt gehört (er steht total auf Hörbücher im Auto =D). Wir mussten uns schnell eins vom Laptop einer Freundin rüber ziehen und da ist es "Der Elbenstern" von J.R.R.Tolkien geworden. Ein bisschen Action und gemetzel kann ja nie schaden, oder? Leider hatten wir mit dieser Einstellung eine völlig falsche Erwartung an die Geschichte, denn die ist eher ein Märchen, welches auch (oder gerade?) für Kinder geeignet ist. Vergeblich warteten wir also auf feindliche Krieger oder die Andeutung eines Krieges und mit ca. 78 Minuten Laufzeit war das Vergnügen auch schnell vorbei.

Die Handlung ist sehr vorhersehbar, wenn man zwischen den Zeilen hört und auch die Charaktere bergen keine großen Überraschungen. Meines Empfinden nach sind sie eher oberflächlich und gradlinig, was aber zum märchenhaften Charakter der Geschichte passt.
Durch Tolkiens wundervolle Sprache war ich aber trotzdem die ganze Zeit von der Geschichte gefesselt, obwohl sie einfachvor sich hin plätscherte. Die Beschreibungen und die Wortwahl habe ich wirklich genossen, obwohl man daran merkt, dass die Geschichte schon älter ist.

Insgesamt verdient das Hörbuch dennoch 3 Donuts, da die Geschichte zum Träumen einlädt und durch ihre Sprache verzaubert. Ein wunderbares Märchen, welches aber Erwartungen an Schlachten und Krieg a la "Herr der Ringe" nicht erfüllen kann.


Eure Caro

Montag, 8. August 2011

Ich lese...

"Steamed" (dt.: "Steamed - 30° West, 100° Liebe") von Katie MacAlister


Inhalt: Kapitänin Octavia Pye fällt buchstäblich aus allen Wolken, als sie zwei merkwürdig gekleidete blinde Passagiere an Bord ihres Luftschiffs entdeckt. Den Computertechniker Jack Fletcher und seine Schwester hat es in Octavias Welt verschlagen, nachdem eines von Jacks nanomechanischen Experimenten schiefgegangen ist. Octavia will ihre ungebetenen Gäste so schnell wie möglich wieder los werden. Auch wenn zwischen ihr und Jack schon bald gefährlich die Funken fliegen. Da erfahren sie von einem geplanten Attentat, das einen Krieg auslösen könnte. Nur gemeinsam kann es ihnen gelingen, das Schlimmste zu verhindern. [Quelle: amazon.de]

Erster Eindruck: Da dies mein erster Steampunk-Roman ist, wusste ich vorher nicht, was mich erwartet. Nachdem die Charaktere kurz vorgestellt wurden, fängt das Abenteuer auch schon an, indem Jack und seine Schwester Hallie durch einen Unfall in eine Parallelwelt gelangen. Dadurch, dass Jack ein Steampunkfan ist, hält er das Ganze zunächst für einen schlechten Scherz seiner Freunde, was einige peinliche Situationen hervorbringt. Das hat mir nicht so gut gefallen, aber ansonsten mag ich die Geschichte bisher sehr gerne. MacAlister hat sich eine interessante Geschichte dieser Parallelwelt ausgedacht, in der es noch Kaiser und Könige gibt. Leider muss ich aber sagen, dass bisher noch nicht viel Spannung aufgekommen ist. Ich mag zwar die Charaktere und die bisherige Handlung, aber es plätschert nur so dahin, ohne dass es mich wirklich fesselt. Ich hoffe, das ändert sich noch.

Bisher gelesene Seiten: 92/328

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"Die Schnäppchenjägerin" (orig.: "The secret Dreamworld of a Shopaholic") von Sophie Kinsella


Inhalt: Rebecca Bloomwood hat eine gefährliche Leidenschaft: Die erfolgreiche Finanzexpertin, die anderen Menschen in Geldfragen kompetent zur Seite steht, kann keinem Schnäppchen widerstehen. Nun steckt sie in einer schweren finanziellen Krise und droht in ihrem selbst geschaffenen Chaos unterzugehen, da sie sich gleichzeitig die Bank vom Leib halten, den attraktiven Luke Brandon beeindrucken und ihrer täglichen Arbeit nachgehen muss... [Quelle: amazon.de]

Erster Eindruck: Dieser Roman konnte mich bisher leider nicht überzeugen. Mit der Protagonistin kann ich mich überhaupt nicht identifizieren, da ich einfach nicht nachvollziehen kann, wie man seinem Job und seinen finanziellen Problemen so gleichgültig und ignorant gegenüber eingestellt sein kann. Ich hoffe wirklich, dass es noch besser wird und wenigstens die Liebesgeschichte erträglich ist.

Bisher gelesene Seiten: 58/ 411

Eigentlich habe ich auch noch "Daughter of the Forest" von Juliet Marillier angefangen, aber da habe ich erst etwa 10 Seiten von hinter mir. Darüber kann ich also noch nicht viel berichten. Leider musste ich feststellen, dass die drei Bücher von der Reise ziemlich mitgenommen sind, "Daughter of the Forest" war zeitweise sogar nass. Der Wasserschaden scheint allerdings nicht allzu schlimm zu sein.

Eure Caro

Monatsrückblick Juli

Hallo ihr Lieben,
hier folgt nun mein etwas verspäteter Monatsrückblick auf den Juli, der zugegebenermaßen lesetechnisch äußerst enttäuschend war.

Komplett gelesene Bücher: 2
"Secrets of the Tudor Court" von D.L. Bogdan
"Rivals in the Tudor Court" von D.L. Bogdan


Angefangene Bücher: 3 
"Die Schnäppchenjägerin" von Sophie Kinsella
"Steamed" von Katie MacAlister
"Daughter of the forest" von Juliet Marillier

Hörbücher: 1
"Der Elbenstern" von J.R.R. Tolkien

Neu bekommen:
3 neue Bücher gab es diesen Monat für mich. Immerhin ist mein SuB in diesem leseschwachen Monat nicht allzusehr gewachsen.

Posts: 17
Das ist weniger als die Hälfte vom letzten Monat. Ich gelobe Besserung...

Buch des Monats:
Bei zwei gelesenen Büchern ist die Auswahl ja nicht sehr groß. Demzufolge wird das Buch des Monats Juli "Secrets of the Tudor Court" von D.L. Bogdan. Ich mochte das Buch wirklich sehr gerne.







Wie gesagt, der Juli war nicht berauschend. Ich hoffe, der nächste Monat wird besser. Wenn ich zumindest die Bücher schaffe, die ich begonnen habe, bin ich schon zufrieden. Ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Eure Caro

Samstag, 6. August 2011

Home Sweet Home

Hallo meine Lieben,
da bin ich wieder =) Nach 12 wundervollen Tagen an der Mecklenburgischen Seenplatte bin ich wieder zu Hause und muss erstmal, wie immer nach Freizeiten, resozialisiert werden =D Es ist schon komich, so viel Zeit für sich zu haben...
Ich werde euch mal ein bisschen von meinem ersten, echten Campingurlaub erzählen. Wie einige von euch vielleicht mitbekommen haben, hat es letzte Woche ziemlich heftigen Regen und Hochwasser in der Gegend gegeben. Dementsprechent ist der Campingplatz nach zwei Tagen Sonnenschein zu einer Moorlandschaft mutiert. Trotz des schlechten Wetters war die Stimmung großartig und die Jungs haben ihre Kanutour durchgezogen. Christin, meine Mitköchin, und ich haben in der Zeit fleißig das Essen zubereitet. Obwohl es sehr stressig war, hatten wir viel Spaß und ich würde jederzeit wieder mit den Jungs auf Freizeit fahren (nur nochmal zum besseren Verständnis: Es war eine Jungenfreizeit mit 8 Teilnehmern, 3 männlichen Mitarbeitern und uns beiden Köchinnen (ok, die letzten 5 Tage war ich alleine xD)). Zum Lesen bin ich allerdings nicht wirklich gekommen, insgesamt habe ich etwa 100 Seiten in 2 Büchern geschafft. Dafür bin ich viel Kanu gefahren und hab mit den Jungs Volleyball gespielt =)
Hier nun noch ein paar Bilder für euch:




Später werde ich auch noch die Monatsstatistik vom Juli hochladen, aber eines kann ich jetzt schon sagen: sie wird sehr enttäuschend sein...

Eure Caro