Mittwoch, 15. Juni 2011

Ich lese...

Hallo ihr Lieben,
wie ihr sicherlich schon bemerkt habt, habe ich mein Layout ein wenig verändert. Zwar bin ich noch nicht vollkommen damit zufrieden, aber in Angesicht der Tatsache, dass mein PC immer noch nicht wieder funktioniert und ich nicht allzu viel Ahnung von sowas habe, ist es schon ok.
So, jetzt aber zu meinem aktuellen Buch:

"Die Kuppel" (orig.: "The Inferior") von Peadar Ó Guilín



Klappentext: Von der Kraft der Liebe in einer schrecklichen Welt!
Die Welt des jungen Jägers Stolperzunge liegt unter einer gigantischen Kuppel. An diesem Ort gibt es kein Sonnenlicht, keine Regeln und keine Moral - dafür jedoch unzählige tödliche Gefahren. Und das bekommt auch Stolperzunge zu spüren: Von seinem eigenen Bruder heimtückisch verraten, wird er vom Jäger zum Gejagten und muss um sein Leben kämpfen. Doch dann fällt eine Seltsame und unerhört schöne Frau vom Himmel. Kennt sie den Ausweg aus dieser grausamen Welt?

Erster Leseeindruck: Zu Anfang wird der Leser sofort in das Geschehen einer gefährlichen Jagd in einer fremden Welt mit fremden Kreaturen hineingeworfen. So weiß man zwar zunächst nicht, wo man sich befindet und mit welchen Wesen man es zu tun hat, aber nachdem der Protagonist Stolperzunge wieder in seine Siedlung zurückgekehrt ist, wird einiges deutlich: Die Menschen leben als Jäger und Sammler und haben keine technischen Hilfmittel. Sie leben in einer Welt, in der man entweder Jäger oder Gejagter ist, denn die Lebewesen können sich nur von Fleisch ernähren, da alle Pflanzen auf diesem Planeten giftig sind. So herrscht immer ein Kampf ums überleben, in dem die Menschen, wie auch die anderen Lebewesen, nicht davor zurückschrecken, auch ihre eigenen Toten zu verspeisen oder alte und schwache gegen Mitglieder anderer Bewohner des Planeten zu tauschen, um diese dann zu essen. Bis jetzt war das Buch dauerhaft spannend und konnte mich doch das ein oder andere Mal überraschen. Dazu trägt auch die Sprache des Autors bei, die mir sehr gut gefällt. Es lässt sich sehr flüssig lesen und man kann sich gut in Stolperzunge hineinversetzen. Die Namen der Figuren - Stolperzunge, Moosherz oder Wandbrecher - sind zu Anfang zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber inzwischen habe ich meinen Gefallen daran gefunden. So weiß der Leser auch bei Randfiguren, welche Hauptcharakterzüge sie haben.
Bis auf das rote, deutsche Cover gefallen mir alle gut und haben einen Bezug zum Inhalt. Darauf werde ich aber in der Rezension noch genauer eingehen.

Insgesamt gefällt mir das Buch bisher sehr gut und wenn es so weiter geht wie bisher, werde ich bestimmt auch die Nachfolfer kaufen und verschlingen!

Bisher gelesene Seiten: 130/ 446

Eure Caro

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