Mittwoch, 18. Mai 2011

Ich lese...

"The Host" (dt. "Seelen") von Stephenie Meyer

Das Buch steht schon einige Jahre in meinem Regal rum, ich hab es mir damals gekauft, kurz bevor die deutsche Version rauskam. Nach den ersten paar Kapiteln ist es dann allerdings in meinem Regal gelandet. Nachdem ich in den letzten Wochen so viele Empfehlungen und Ermutigungen bekommen habe, es doch zu lesen, habe ich diesem Roman nochmal eine Chance gegeben.



 











Klappentext: 
Planet Erde, irgendwann in der Zukunft. Fast die gesamte Menschheit ist von sogenannten Seelen besetzt. Diese nisten sich in die menschlichen Körper ein und übernehmen sie vollständig - nur wenige Menschen leisten noch Widerstand und überleben in den Bergen, Wüsten und Wäldern. Eine von ihnen ist Melanie. Als sie schließlich doch gefasst wird, wehrt sie sich mit aller Kraft dagegen, aus ihrem Körper verdrängt zu werden und teilt ihn fortan notgedrungen mit der Seele Wanda. Verzweifelt kämpft sie darum, ihren Geliebten Jared wiederzufinden, der sich mit anderen Rebellen in der Wüste versteckt hält - und im Bann von Melanies leidenschaftlichen Gefühlen und Erinnerungen sehnt sich auch Wanda mehr und mehr nach Jared, den sie nie getroffen hat. Bis sie sich in Ian verliebt ... Der ungewöhnliche Kampf zweier Frauen, die sich einen Körper teilen müssen, eine hinreißende Liebesgeschichte und die wohl erste Dreiecksgeschichte mit nur zwei Körpern.(Quelle: Amazon.de)

Erster Leseeindruck: 
Wie schon in der "Twilight"-Reihe ist Meyer Schreibstil recht einfach gehalten und wenig anspruchsvoll. Wie ich schon zu meinen amerikanischen Freunden sagte: "Meyers Schreibstil ist lediglich gut, um Englisch zu lernen." Außerdem nervt es mich, das die Autorin den Leser bei jedem neuen Kapitel in eine neue Situation wirft. Erst nach einigen Sätzen weiß man dann wieder, worum es eigentlich geht. Das stört den Lesefluss enorm. Auch inhaltlich konnte mich das Buch bisher nicht fesseln. Mühsam habe ich mich durch die ersten 100 Seiten gequält, immer in der Hoffnung, dass es spannend wird. Obwohl ich schon einige Male drüber nachgedacht habe, möchte ich das Buch noch nicht abbrechen. Vielleicht wird es ja noch besser.

Cover: 
Auf schwarzem Hintergrund ist ein großes, verzerrtes (Frauen(?)-)Gesicht abgebildet, das Auge bildet den Fokus des Bildes. Nicht nur die außergewöhnliche Perspektive, sondern auch das reflektierende Papier, auf dem der Mittelpunkt der Iris direkt um die Pupille gedruckt ist, lässt das Gesicht unmenschlich und außerirdisch wirken. Es passt gut zum Inhalt des Buches, da die außerirdischen Seelen die menschlichen Körper übernehmen. Das Bild spiegelt also die Mischung aus Mensch und Außerirdischen wieder.

Erwartungen: 
Für die verbliebenen 500 Seiten erhoffe ich mir, dass die Handlung noch ein bisschen in Schwung kommt und an Spannung gewinnt. Meyer hat ja bereits in ihren "Twilight"-Romanen bewiesen, dass sie Spannung erzeugen kann.

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