Hallo ihr Lieben,
heute gibt es eine etwas andere Art der
Rezension, ein kleines Frage-Antwort Spiel mit mir selbst. Diese Art der
Buchbesprechung werde ich ab jetzt nutzen, wenn ich mal nicht genug
Zeit habe, eine komplette Rezension zu schreiben, aber trotzdem etwas
über das Buch loswerden möchte. Außerdem bietet es sich für Serien sehr
gut an.
Klappentext: England, 1464: Die Adelshäuser York und Lancaster kämpfen erbittert um
den Thron. Als König Edward, der Erbe der Weißen Rose, der schönen
jungen Witwe Elizabeth Woodville begegnet, ist es um beide geschehen.
Doch Elizabeth weigert sich, Edwards Mätresse zu werden. Da heiratet der
König sie entgegen allen Standesschranken ein ungeheurer Skandal! Und
keine Frau im Königreich hatte je so viele Feinde wie die neue Königin.
Neid, Missgunst und Intrigen bringen Elizabeth und ihre Familie in große
Gefahr
Titel: Die Königin der Weißen Rose
Originaltitel: The White Queen
Autor: Philippa Gregory
Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3-499-25484-0
Preis: 9,99€
Seiten: 555
Zunächst einmal: Wie bin ich an dieses Buch gekommen?
Schon
länger wollte ich etwas von Philippa Gregory lesen, weil alle immer so
von ihr schwärmen. Also habe ich bei diesem Buch zugegriffen, als ich es
bei den Mängelexemplaren entdeckte.
Wurden meine Erwartungen erfüllt?
Nach
dem vielen Lob was ich über die Autorin gehört hatte, waren meine
Erwartungen natürlich ziemlich hoch und wurden auch leider enttäuscht.
Es war zwar gut aufgebaut und die Handlung an sich war auch spannend,
aber der Erzählstil hat leider viel kaputt gemacht. Durch den
Ich-Erzähler fühlte ich mich von den meisten Charakteren abgeschottet
und auch zur Gefühlswelt von Elizabeth Woodville, der Hauptfigur und
Erzählerin, hatte ich leider kaum Zugang. So haben sich die ersten 300
Seiten ziemlich gezogen. Zum Schluß hin wurde es aber spannender, da
musste ich richtig mitfiebern, auch wenn ich schon wusste, wie es
ausgeht
(oder besser gesagt: ich kannte die Geschichte der historischen Grundlage).
Trotzdem ist mir nicht langweilig geworden, weil es so viele Figuren
gibt, die ich vorher nicht kannte. Besonders gerne mochte ich
Eslizabeths gleichnamie Tochter. Vielleicht wird der nächste Teil ja aus
ihrer Sicht geschrieben.
Was hat mir besonders gut gefallen?
Die
Verwebung von historischen Fakten und Volkssagen, so berief sich
Elizabeths Familie auf die Abstammung von der Flussgöttin Melusine, die
auch im Roman immer wieder auftaucht und den Frauen der Familie
anscheinend magische Kräfte verleiht. Durch diese werden im Roman viele
Ereignisse hervorgerufen und beeinflußt. Gregory schafft es, das
magische mit dem historischen zu verbinden sodass sich ein schlüssiges
Gesamtbild ergibt.
Außerdem finde ich den Stammbaum direkt am Anfang sehr hilfreich, da man bei den vielen Namen und Verbindungen doch schnell durcheinander kommt. So bekommt man einen schönen Überblick über alle, die wichtig waren, sind und mal sein werden.
Werde ich die weiteren Bände lesen?
Ich
denke schon, da ich hoffe, dass der nächste Band genauso spannend
weiter geht, wie der erste aufgehört hat. Auch wenn ich weiß, wie die
Geschichte in der Realität weiter verlaufen ist bin ich doch neugierig,
wie Gregory das weitere Leben ihrer Charaktere ausfüllt und die
Vergangenheit wieder zum Leben erweckt.
Übersicht:
1. The White Queen (dt.: Die Königin der Weißen Rose)
2. The Red Queen (dt.: Der Thron der Roten Königin)
3. The Lady of the Rivers (dt.: Die Mutter der Königin)
4. The Kingmaker's Daughter
Das war's von meiner Seite. Habt ihr Erfahrungen mit der Autorin gemacht? Ich habe hier nämlich noch ein Buch von ihr stehen, was sich hoffentlich nicht so ziehen wird.
Bis dann,
Caro